In dieser Folge spreche ich mit dem Diplom-Sportwissenschaftler und Gründer Till Ebener der Ernährungsplattform Upfit. Wir reden darüber: 

  • Wie man die Motivation zu regelmäßiger Bewegung findet 
  • Wie man sich Unterstützung suchen kann 
  • Welche Rolle die Ernährung beim Abnehmen spielt 
  • Wie man zunehmen kann, wenn man zu dünn ist 
  • Was die Plattform Upfit bietet 

 

 

 

 

Es geht in dieser Episode um das Thema Sport und die Motivation, Sport zu treiben. Meine erste Frage an Till ist, wie er selbst zum Sport gefunden hat und zu dem, was er jetzt macht.  

 

Till berichtet, dass er als Kind nicht nur wie alle Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang hatte, sondern zudem hyperaktiv war. Die Schule ist der erste Ort, an dem der kindliche Bewegungsdrang drastisch eingeschränkt wird. Er ist seinen Eltern dankbar, dass sie ihn in einem Sportverein angemeldet haben. So merkte er schon früh, welchen erheblichen mentalen Einfluss Sport haben kann. Er verleiht Klarheit, verbessert Denkprozesse und gibt ein gutes Gefühl. Till glaubt, für ihn war damit vorgezeichnet, bei der Bewegung zu bleiben.  

Er war neugierig geworden: Was bewirkt Bewegung? Was sind die Mechanismen? Welche Sportarten bewirken was? So studierte er Sport und ist heute nicht nur Diplom-Sportwissenschaftler, sondern seit 10 Jahren auch Personal Trainer und betreibt seit inzwischen vier Jahren die Plattform «Upfit», deren Ziel es ist, Sport und die Hintergründe dazu zu vermitteln.  

 

 

Motivation zur regelmässigen Bewegung 

 

Meiner Erfahrung nach ist die Gewichtsregulierung eine der stärksten Motivationen zum Sport treiben. Ich frage Till, welche Vorteile Sport sonst noch bietet. 

 

Till nennt chronisch-degenerative Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Knochen- und Knorpelsystems, kognitive Prozesse, Fokus, Konzentration und damit auch die Leistungsfähigkeit im Beruf, das generelle Wohlbefinden. Sport löst – das ist durch Studien belegt – die Ausschüttung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin im Gehirn aus, die einem ein gutes Lebensgefühl geben.  

Er kann schon nachvollziehen, dass es manchen Menschen schwerfällt, mit Sport zu beginnen, wenn Bewegung nie oder lange Zeit nicht Teil ihres Alltags, ihres Lebens war. Er erlebt jedoch bei vielen Klienten, dass Bewegung sehr schnell zu einer neuen Angewohnheit werden kann und sie sich besser fühlen. Dann merken sie plötzlich, dass ihnen etwas fehlt, wenn sie keinen Sport treiben. An diesen Punkt kommt man nur mit Regelmässigkeit. Aller Anfang ist schwer. Der Körper ist – in jede Richtung – sehr anpassungsfähig. Wenn Bewegung nicht Teil des Lebens ist, gewöhnt er sich daran. Wird sie Teil des Alltags, gewöhnt er sich schnell daran und freut sich langfristig.  

 

Ich frage, Till empfehlen würde, dass man sich am Anfang „ein bisschen zwingt“.  

 

Seiner Erfahrung nach ist Planung unerlässlich. Menschen haben die Tendenz, sich etwas zu wünschen, dafür aber nichts tun zu wollen – was natürlich nicht funktioniert. Die Varianz liegt bei 80 Prozent. Das bedeutet, dass viele zwar den Wunsch haben, etwas zu ändern, aber nur 20 Prozent diesen Wunsch in die Tat umsetzen. Man nennt das die „Intentions-Verhaltens-Lücke“. Die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung wird durch Vorausplanung erheblich erhöht. Man kann sich Hilfe holen in Internetforen, bei Bekannten oder einem Trainer. Das schafft Routine. So geht einem Bewegung in Fleisch und Blut über und wird irgendwann nicht mehr hinterfragt.  

Sehr wichtig dabei ist, locker anzufangen. Am Anfang muss man sich vielleicht ein bisschen zwingen, aber es hilft, wenn man andere Menschen involviert.  

 

 

Wie findet man die Sportart, die zu einem passt?  

 

Es gibt ein riesiges Sportangebot. Da fragen sich viele: Wo fange ich an? Welcher Sport ist der beste? Soll ich joggen? Soll ich ins Fitness-Center gehen? Krafttraining ist wichtig, aber ich kann nicht drinnen trainieren; ich muss nach draussen. Oder soll ich Joga machen? Es gibt ja so eine Vielfalt an Möglichkeiten. Meine Frage an Till ist, wie man da herangeht.  

 

Till betont, dass das gerade für Leute, die langfristig Sport treiben wollen ein wichtiger Punkt ist. Manche machen eine Challenge für einen Monat und tun danach gar nichts mehr. Doch richtig profitieren kannst du erst, wenn du langfristig Sport treibst. Deshalb musst du herausfinden: Was macht mir langfristig Spass? Was motiviert mich? Studien zeigen, dass Dranbleiben ein entscheidender Faktor ist, deshalb muss es Spass machen. Patrick Meinhardt sagt, er trifft häufig Eltern, die es ärgert, dass Kinder einen Monat lang Tennis spielen, dann einen Monat Fussball und danach wieder einen Monat etwas anderes. Dabei ist vielfältige Bewegungserfahrung notwendig, um herauszufinden, was man gern macht.  

Allgemein kommt es darauf an, dass man sowohl Krafttraining als auch Mobility – also Beweglichkeitstraining – mit einbindet. Diese beiden Aspekte erzielen langfristig gute Wirkung und sind die Basis für ein gesundes Leben. Sie schützen das Muskel- und Skelettsystem am besten. So kann man kontrolliert, ohne äussere Einflüsse, die Beschaffenheit des Körpers positiv verändern.  

Viele haben einen beengten Blick auf Krafttraining und denken dabei an Fitness-Studios und eintönige Bewegungen an Maschinen. Krafttraining hat aber viele Facetten. Es gibt Routinen, die komplett draussen stattfinden. Es gibt Mittel und Wege für Krafttraining ohne Zusatzgewichte. Dabei nutzt man das eigene Körpergewicht, wie bei Callisthenics. Das ist gut für Anfänger. Oder man kann sich kreativ bewegen. Da gibt es die «Movement Culture», «Animal Movements». Das klingt vielleicht seltsam. Da schaut man sich die Bewegung von Tieren ab und ahmt diese nach. Da stellt man dann fest, dass das ganz schön anstrengend ist. Oder Dehnkraft, eine Mischung aus Kraft- und Beweglichkeitsübungen, die auch für Anfänger geeignet sind. Es gibt viele Möglichkeiten für Krafttraining.  

 

Wo fängt man da an?

 

Till empfiehlt, eine Liste von Sportarten aufzustellen, die du interessant findest, entweder, weil du sie gern im Fernsehen anschaust oder weil du es spannend findest, wenn andere davon erzählen. Diese Liste klapperst du dann ab.  

Mittlerweile gibt es da auch gute Vernetzung. Auf Plattformen wie dem „Urban Sports Club“ bekommst du die Möglichkeit, extrem viele Sportarten auszuprobieren, ohne dich gleich über einen 24-Monate-Vertrag verpflichten zu müssen. Da kannst du alles ausprobieren, und das solltest du auch.  

 

 

Sicherheit im Sport 

 

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass man richtig Sport treibt, so dass es einem nicht schadet. Oft höre ich von meinen Klienten: «Ich habe angefangen zu joggen, aber jetzt tun mir die Knie weh.» Man muss schauen: Wie mache ich es richtig? Gerade Anfänge. Sicher kann man richtig und falsch joggen, die richtigen und die falschen Schuhe tragen. Vielleicht kann auch Übermotivation den Körper überstrapazieren, so dass der Schuss nach hinten losgeht.  

 

Till nennt, was ich da beschreibe, das «Neujahrsphänomen». Es gibt Sprüche wie «Niemand fährt im 5. Gang an.» Das gilt auch für Sport. Wenn du eine neue Sprache lernst, schreibst du nicht gleich ein Buch darin, sondern fängst mit einzelnen Worten an. So ist es auch beim Sport. Gerade Anfänger überschätzen ihr Leistungsniveau leicht. Langsam vortasten ist die Devise, vor allem bei gelenkbelastenden Sportarten, wie z. B. Laufen. Dabei entsteht eine starke Gelenkbelastung, die sich durch das ganze Gelenksystem zieht. Am Anfang solltest du Gehen und Laufen abwechseln, «Laufen ohne Schnaufen». Am besten, du setzt den Fokus nicht auf das Laufen, sondern auf das Draussensein, das Erleben von Natur, das Vogelgezwitscher, statt ständig auf die Uhr zu schauen und den Puls zu kontrollieren. Ich bewege mich jetzt um des reinen Erlebens willen, nicht um ein Ziel zu erreichen.  

 

Hilft Sport beim Abnehmen?  

 

Till weiss natürlich, dass Abnehmen eine starke Motivation für Bewegung ist. Ich möchte in bestimmter Zeit bestimmtes Gewicht erreichen. Dabei ist Ernährung die primäre Methode, um ein Kaloriendefizit zu erzielen. Wenn ich mich regelmässig bewege, hat das grossen Einfluss, Bewegung sollte jedoch nur eine Ergänzung und Hilfestellung sein. Sie regt den Stoffwechsel an, verbrennt mehr Energie und baut Muskeln auf, ist aber nur ein zusätzlicher Einfluss.  

 

Ich habe schon häufig gelesen und glaube auch selbst, dass Ernährung wichtiger ist für den Erfolg des Abnehmens als Sport. Es kommt zu 80 Prozent auf die Ernährung an, und nur zu 20 Prozent auf die Bewegung. Ich frage Till, was er dazu sagt. 

 

Till sagt es heisst, «die bestmöglichen Ergebnisse erzielst du mit 100 Prozent Ernährung, 100 Prozent Training, 100 Prozent Regenerationsschlaf». Viele stecken sich überhöhte Ziele. Till empfiehlt, sich ein Fernziel zu setzen wie ein gesundes Leben und ein gesundes Gewicht anzustreben. Das ist doch, was wir alle wollen. Der Weg dahin ist kein Sprint, sondern ein Marathon, und dabei ist Ernährung der erste Faktor, den man sich vornehmen sollte. Sie soll gesund sein und Unverträglichkeiten meiden. Da müssen wir in unseren Körper hineinhören und feststellen: Was ist denn gesund für uns? Till sagt, auch mein Thema – Darmgesundheit – ist ein extrem wichtiger Faktor. Man muss wissen, was gesund ist für die Darmflora. Wird man Wassereinlagerungen los, dann fühlt sich das gut an. So kommt man ans Ziel, nicht mit Hauruck-Gedanken: Noch einen Monat bis zur Hochzeit …  

 

Ich frage, ob Sport denn beim Abnehmen auf jeden Fall hilft. 

 

Darauf antwortet Till mit einem absoluten Ja. Er fügt hinzu, dass Menschen, die regelmässig Sport treiben viel eher geneigt sind, gleichzeitig einer dem Abnehmen zuträglichen Ernährung zu folgen. Dazu gibt es Studien. Man ist zusätzlich investiert: «Ich mache jetzt Sport. Dann muss auch die Ernährung stimmen, sonst bringt mir das ja nichts.»  

 

 

Wie kann man zunehmen, wenn man zu dünn ist?  

 

Mir war es sehr wichtig, das umgekehrte Problem anzusprechen: Was ist, wenn man zu dünn ist? Ich habe oft Klienten, die mit Darmproblemen zu mir kommen, und die auf keinen Fall noch mehr abnehmen wollen. Das passiert ja, wenn man die Ernährung von vielen Kohlenhydraten auf wenige umstellt. Viele, die sehr schlank sind, können essen, was sie wollen. Das finden andere beneidenswert, aber so ein Glück ist es nicht. Diese Menschen leiden oft darunter, so dünn zu sein und nicht zunehmen zu können. Meine Erfahrung ist, dass sie häufig sehr viel Zucker essen, sehr viel schnelle Kohlenhydrate, damit sie wenigstens nicht zu viel abnehmen. In der darmfreundlichen Ernährung, die ich empfehle, lassen wir den Zucker weg, essen mehr Gemüse, gute Eiweisse, gute Fette. Da haben sehr schlanke Menschen dann Angst, sie könnten abnehmen. Am Anfang verliere ich Wasser, vor allem, wenn ich vorher entzündungsfördernd gegessen habe. Das bedeutet, ich nehme auf der Waage ab. Ich frage Till, was ich tun kann, um a) nicht zu viel abzunehmen und b) zuzunehmen?  

 

Till erklärt, dass ca. 70 Prozent der Menschen ein erhöhtes Hungergefühl haben, während sie Sport treiben oder kurz danach. Dabei kommt es auch auf die Intensität an. Der Körper vermittelt das Gefühl, mehr Energie zu benötigen, so dass man mehr essen kann.  

Er stimmt mir darin zu, dass Leute Einfachzucker streichen oder soweit wie möglich reduzieren sollten. Für viele macht Kohlenhydratreduktion absolut Sinn. Till hat die Erfahrung gemacht, dass es zwei Dinge gibt, die Menschen daran hindern zuzunehmen: Das eine ist, ob man ein guter oder schlechter Nahrungsverwerter ist. Das andere – wahrscheinlich wichtigere – ist das Hungergefühl. Das ist genetisch bedingt und hat einen starken Einfluss.  Der eine sagt: «Ich möchte gern zunehmen und esse bis ich platze, aber ich nehme nicht zu.» Der andere sagt: «Ich esse kaum etwas, warum nehme ich zu?» Schaut man sich sein Ernährungsprotokoll an, isst er 3.500 kcal/Tag. Der der sagt: «Ich fress den ganzen Tag», verzehrt dagegen nur 1.800 kcal/Tag. Da gibt es grosse Diskrepanzen zwischen Wahrnehmung und Realität. Das lässt sich nicht auflösen. Das Gefühl ist da.  

Tills Erfahrung nach ist es für das Zunehmen hilfreich, Flüssignahrung zu sich zu nehmen. Obwohl Till in der Regel fest Nahrung befürworten würde, weil sie beispielsweise durch das Kauen bestimmte Prozesse im Körper anregt. In diesem speziellen Fall jedoch kann man ohne Kohlenhydrate, mit eiweiss– und fettreichen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Avocado, ein Shake mit relativ vielen Kalorien herstellen. Da das Kauen wegfällt und man die Mahlzeit trinkt, wird es vom Körper anders empfunden, so dass man mehr Kalorien verzehren kann, ohne gleich wieder satt zu sein.  

 

Ich sage immer: Zunehmen bedeutet nicht nur die Kilos auf der Waage zu vermehren. Für gesundes Zunehmen möchte man ja nicht Fett zulegen, sondern lieber Muskeln.  

 

Till hat beobachtet, dass diese sehr schlanken Menschen oft eben durch diese geringe Kalorienmenge, die sie natürlicherweise zu sich nehmen, sich häufig schlecht ernähren und dann zu «SkinnyFat-Typen» gehören. Das heisst, sie sind sehr dünn, haben aber einen hohen Körperfettanteil. Genau wie bei Übergewicht ist dies ein starker Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Schlank ist nicht gleich gesund. Da muss man andere Parameter hernehmen, wie Körperfett im Vergleich zu Muskelmasse.  

Aus diesem Grund ist der Faktor Training so wichtig. Training ist sinnvoll und hilfreich, weil es z. B. Einfluss auf die Insulinsensitivität hat. Nach jedem Training hat man ein Fenster von ca. 18 Stunden in dem die Insulinsensitivität – also die Verarbeitung von Kohlenhydraten im Körper – wesentlich besser funktioniert. Für Leute, die damit ein Problem haben ist es deshalb sinnvoll, volumenorientiertes Krafttraining zu machen.  

 

 

Wir sind für Bewegung geschaffen 

 

Muskeln aufbauen kann man nur, wenn man sich auch bewegt. Man kann nicht einfach ein Eiweissshake trinken und denken, dass man davon zunimmt.  

 

Till sagt, das wäre toll. Er glaubt, diese Wunderpille sucht der Mensch schon seit Jahrhunderten. Er hat einmal einen Überblick erstellt über die Sachen, die im Laufe der Jahrzehnte beworben wurden, wie Bauchweg-Gürtel oder EMS-Geräte, die man sich auf den Bauch legt, während man auf der Couch liegt.  

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass Bewegung völlig natürlich ist, dass Anstrengung natürlich ist. Der Körper freut sich darüber, gerade in Stresssituationen. Da will er Belastung haben. Natürlichkeit geht in Fitness-Studios verloren, das empfinden ja viele als Eingesperrtsein. Da empfiehlt Till, den Blick zu erweitern. Wie sieht es denn mit ganz klassischem Krafttraining aus? Vielleicht Turnen? Leichtathletik? Schwimmen? Auch Training mit freien Gewichten, wo man den Körper und die Koordination beherrschen muss ist eine Möglichkeit, die spannender als Maschinentraining, das eigentlich erfunden wurde, um Verletzungsgefahr zu minimieren. Till ist es, so sagt er, lieber, wenn die Leute langsam anfangen mit einem Training, das wirklich Spass macht und das man auch länger durchhalten kann, als den Fokus nur auf Verletzungsgefahr zu setzen.  

 

Darauf frage ich, wie sinnvoll es ist, das auf eigene Faust zu machen. Ich neige eher dazu, einen Trainer zu empfehlen, damit man es richtig lernt.  

 

Till erwidert, dass sowohl ein Trainer als auch eine Community oder Verein eine gute Sache sind. Er bedauert, dass Vereine im Aussterben begriffen sind, denn sie wirklich gut. Für Einzelgänger empfiehlt Till eine der vielen Apps mit guten Trainingsprogrammen für Einsteiger. Zusätzlich kann man Bücher lesen, denn es gibt viele, die sich mit dem Thema befassen. Das Problem ist nur, dass einem das Überangebot an Büchern und Apps schnell über den Kopf wachsen kann. Da ist es hilfreich, jemanden, der sich auskennt, nach Empfehlungen zu fragen. So kann man das Trainingsprogramm auch allein hinkriegen. Es ist jedoch der schwierigere Weg. Die soziale Unterstützung durch die Gruppe oder den Trainer ist eine nicht zu unterschätzende Motivation, dranzubleiben.  

 

Zusammenfassend kann man sagen: Wichtig ist die Kombination von Ernährung, Sport und Erholung – was ja viele vergessen. Wichtig ist, dass man einen Plan hat. Ich möchte wissen, was Till und sein Team bei „Upfit“ zu bieten haben. 

 

 

Upfit – gesunde Ernährung leicht gemacht 

 

Till erklärt, «Upfit» sei Anfang 2016 aus der Idee geboren, Menschen, denen es schwerfällt, ihre Ernährung zu planen, eine Hilfestellung zu bieten. Ganz konkret bietet «Upfit» individuell für jeden dieses Rezept, diese Makro- und Mikronährstoffe, so dass du perfekt, auf dich persönlich abgestimmt, versorgt bist. Das war die Grundidee.  

Im Laufe der Jahre hat es sich zu einer Plattform entwickelt, auf das Team versucht immer mehr verschiedene Themen abzudecken: Sport, mentale Aspekte, psychologische Aspekte. Dabei liegt der Fokus stets auf Ernährung, und dabei auf dem Abnehmen. Menschen, die abnehmen wollen und einen konkreten Plan brauchen, um voranzukommen, sind die Hauptkundschaft von «Upfit». Wie Till eingangs erklärt hat, ist Planung ausserordentlich wichtig, um einen Wunsch in die Tat umzusetzen. Wenn «Upfit» den Plan ausarbeitet und du ihn nur noch abholen musst, ist es natürlich leichter. «Upfit» hat das Know-how und die Wissenschaft im Hintergrund, und ist mit Tills Erfahrung aus jahrzehntelanger Trainertätigkeit untermauert.  

Neuerdings hat Till auch einen Podcast, indem er mich auch schon interviewt hat. Till und sein Team versuchen immer weiter zu wachsen, mehr Möglichkeiten zu bieten, sich zu informieren.  

 

Till hat gesagt, die Ernährungspläne bei «Upfit» seien individuell. Da interessiert mich, ob man da sogar sagen kann, dass man etwas nicht verträgt oder vielleicht eine Histaminintoleranz hat.  

 

Till bestätigt, dass das geht und dass das genau das ist, worum es «Upfit» geht. Du kannst nicht nur Unverträglichkeiten angeben, sondern sogar Nahrungsmittel ausschliessen, die du nicht magst.  

Du kannst deine Ernährung umstellen. Wenn du sagst, du möchtest dich vegetarisch, vegan oder Paleo ernähren, dann kannst du das machen. Der Plan ist abgestimmt auf deine aktuelle Körpergrösse, Alter, Gewicht, Muskelmasse bzw. Körperfettanteil und dann auf dein Ziel. Das bedeutet, wenn du sagst, du möchtest 5 kg abnehmen, dann ist der Plan so ausgelegt, dass du über den Planungszeitraum 5 kg abnehmen solltest. Auf der «Upfit»Webseite gibt es eine ganze Sektion von Erfolgsgeschichten, in denen Leute berichten, wie das bei ihnen funktioniert hat.  

Till hatte einmal «Upfit»-Nutzer Hannes als Gast im Podcast. Hannes hatte mit UpfitPlänen 20 kg abgenommen und ist nun überglücklich. Jetzt versucht er aus Spass, sich vegan zu ernähren, weil ihm «Upfit» so gut gefällt, und das obwohl er sein Ziel schon erreicht hat.  

Mehr zum Thema Individualität. Man kann auch auswählen: Wie oft koche ich? Koche ich für den nächsten Tag mit vor? Koche ich für eine andere Person mit? Was ist mein Budget? Wieviel Kochzeit habe ich? «Upfit» versucht wirklich alles abzudecken. Wenn Nutzer noch Ideen haben und sagen: «Hey, die Funktion wäre noch toll», dann hat «Upfit» eine Möglichkeit in der App, dem Team das zu schreiben. Sie versuchen dann, das möglichst umzusetzen. Till erzählt, dass sie auf diese Weise schon viele coole Ideen von den Nutzern bekommen haben, die das Produkt dann noch besser gemacht haben.  

 

 

Sport mit «Upfit» 

 

Ich frage, wie «Upfit» den Sport integriert und ob sie da Unterstützung bieten. 

 

Till berichtet, dass «Upfit» auch Online-Trainingspläne hat. So gibt es beispielsweise einen Plan für Muskelaufbauauch zu Hause ohne Geräte –, Laufpläne, nicht nur für Anfänger, sondern auch für Leute, die sich weiterentwickeln wollen. «Upfit» hat Trainingsvideos, wo man mittrainieren kann. Diese sind noch relativ neu, aber das Team arbeitet daran, sie weiter auszubauen.  

Für «Upfit» ist selbstverständlich, dass wenn man sich einen Ernährungsplan holt, man auch die Möglichkeit haben muss, sich einen Trainingsplan dazu zu holen, der dem Ziel entspricht. Wenn man bei der Anmeldung seine Werte angibt und bei der Frage nach Aktivität sagt: «0-5 mal pro Woche Sport», dann sagt Upfit: «Versuch doch 1-2 mal oder 2-3 mal die Woche Sport zu machen.» Das Team hat kleine Erinnerungen mit eingebaut, um die Nutzer zu motivieren.  

Das ist die Mission bei «Upfit». Das Team steckt mit Herzblut darin. Seit kurzem gibt es auch ein Servicetelefon, wo man sich melden kann, wenn man Schwierigkeiten hat. Till und seine Kollegen geben ihr Bestes. 

 

Und es gibt keine Ausrede mehr! Zum Schluss frage ich Till, was er meinen Hörerinnen und Hörern noch mit auf den Weg geben möchte.  

 

Till sagt: «Ich würde mich freuen, wenn ihr den Podcast als kleine Aufforderung und Motivation nehmt, regelmässig Sport zu treiben oder vielleicht einmal neue Sachen in der Bewegung auszuprobieren. Ihr seid ja bei Julia in sehr guten Händen, wenn es darum geht, euern Darm gesund zu halten. Wenn ihr das zusammenbringt, habt ihr richtig gute Chancen, den richtigen Weg einzuschlagen.» 

 

Ich danke Till für das schöne und sehr aufschlussreiche Gespräch.  

 

 

Die Links zur Folge lauten:   

Webseite: www.upfit.de 

weiteres Sportangebot: https://urbansportsclub.com/de

Upfit Podcast: https://upfit.de/podcast/ 

Mein kostenloses Online Seminar: https://www.gruber-ernaehrung.ch/onlineseminar  

1:1 Beratung mit mir: https://training.gruber-ernaehrung.ch/coaching-stunde/  

Mikrobiomanalyse: https://www.gruber-ernaehrung.ch/gesunder-darm-angebot/  

Zuckerquiz: https://www.gruber-ernaehrung.ch/zuckerquiz  

Kostenlose Darmglück Facebook Gruppe: www.gruber-ernaehrung.ch/facebookgruppe  

Darmglück Online Kurs: https://training.gruber-ernaehrung.ch/darmgluck 

Instagram Profil Julia Gruber: https://www.instagram.com/juliaelisabethgruber/ 

Hast du Fragen an mich? Oder Rückmeldungen zum Podcast? Dann hinterlasse mir gerne eine Voicemail! 

https://www.gruber-ernaehrung.ch/voicemail 

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Vielen Dank.

 

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