In dieser Folge spreche ich mit einer unserer Kundinnen, Johanna, die ihre Morbus Crohn Symptome deutlich verbessern konnte und darüber wie sie das gemacht hat:
Themen im Interview sind:

  • Weshalb hat sich Johanna überhaupt von Roman und Julia begleiten lassen?
  • Was ist Morbus Crohn und welche Symptome gehen damit einher?
  • Wie hat sich Johanna gefühlt vor der Ernährungsumstellung und Darmsanierung?
  • Was es für sie bedeutet hat, sich im Alltag schwach, energielos und auch psychisch belastet zu fühlen
  • Wie die Umstellung für sie als ehemaliger Zuckerjunkie verlaufen ist
  • Dass sie schon nach zwei Tagen Ernährungsumstellung wieder schlafen konnte (nachdem sie zuvor jeweils nur ein paar Stunden schlafen konnte pro Nacht)
  • Johannas Methode, wie sie sich im Alltag organisiert, um gesund zu essen
  • Warum sie die Ernährungsumstellung nicht als Verzicht empfindet, sondern sie sogar etwas gewonnen hat durch die Umstellung
  • Wie die Inhalte des Darmglück Online Kurses ihr geholfen haben

 

Ich bin sehr dankbar, dass Johanna im Interview so offen darüber spricht, wie es ihr früher gegangen ist, wo sie teilweise 20 Mal am Tag zur Toilette laufen musste und sie müde, antriebslos und auch ein wenig verzweifelt war.

Johanna hat mir erzählt, dass die Darmsanierung und Ernährungsumstellung im wahrsten Sinne ihr Leben verändert hat und deswegen wollte ich unbedingt das Gespräch mit dir teilen, um dir Mut zu machen und zu zeigen, wie machtvoll die Ernährung ist und wie wichtig die Darmgesundheit für die Lebensqualität ist.

Johanna hat mir nach diesem Interview noch erzählt, warum sie von Anfang an keine Medikamente nehmen wollte, als klar war, dass sie Morbus Crohn hat. Die Medikamente, die man da bekommt, bewirken nämlich, dass sie das Immunsystem unterdrücken, und das hätte für Johanna bedeutet, dass sie ihren Beruf als Reitlehrerin nicht mehr hätte ausführen können. Denn die Zugluft im Freien oder auch der Staub, der im Stall aufgewirbelt wird, wäre für sie dann zu gefährlich geworden.

Und das zeigt wieder einmal, dass ein kranker Körper uns daran hindern kann, unser Leben so zu leben, wie wir das wollen. Doch Johanna hat den Mut gehabt, die Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen, statt einfach nur Tabletten zu schlucken – und dieser Mut hat sich nun ausgezahlt.

Ich möchte dir mit diesem Podcast Mut machen, mit Hilfe der Ernährung, die die Grundlage für unseren Stoffwechsel ist, deinen Körper in der Selbstheilung zu unterstützen.
Ich behaupte nicht, dass die Ernährung alles löst – aber ohne die Ernährung kannst du nicht gesund werden.

Besonders erstaunt war Johanna übrigens darüber, wie schnell sich ihre Symptome so verbessert haben, nachdem sie jahrelang Probleme hatte.

 

Die Diagnose Morbus Crohn und ihre Symptome

Johanna ist 35 Jahre alt und kommt aus Niederösterreich, aus der Nähe von Wien. Mit 14 Jahren bekam sie die Diagnose Morbus Crohn. Daraufhin folgte eine lange Arztgeschichte, aber sie hat sich von Anfang an dazu entschieden, keine Medikamente zu nehmen. Sie war immer schon auf der Suche nach Lösungen, wie sie ihr Leben so angenehm und gut wie möglich, mit der Krankheit gestalten kann.

Johanna ist Fitnesstrainerin und Reitlehrerin und hat dadurch über Empfehlungen zu Julia und Roman gefunden.

Morbus Crohn ist eine chronische Darmentzündung mit permanentem Durchfall. Je nachdem, welches Lebensmittel sie zu sich genommen hatte und wie schwach ihr Immunsystem war, hatte sie immer wieder Schübe von 3-4 Tagen, bis hin zu einer Woche. Dabei war sie komplett außer Gefecht gesetzt vor Schmerzen, Magen- und Bauchkrämpfen und teilweise konnte sie gar nichts essen. Sie hat dann nur im Bett gelegen und gewartet, dass es irgendwann aufhört.

Egal wo Johanna hin kam, zuerst hat sie sich immer nach einem WC umgeschaut. Schlafen konnte sie nachts nur zwei bis drei Stunden. Dadurch war sie permanent müde und geschwächt. Ihre Arbeit als Reitlehrerin war anstrengend und irgendwann schlug ihr die Schwäche ihres Körpers auch auf die Psyche.

 

Die Ernährungsumstellung: Erste Zweifel und schnelle positive Auswirkungen

Johanna hat dann mit Roman eine Mikrobiomanalyse durchgeführt und daraufhin ihre Ernährung umgestellt. Sie hat vorher schon keine Weizenprodukte gegessen und auch den größten Teil an Getreide weggelassen.

Als Roman ihr gesagt hat, dass die Umstellung nun in eine andere Richtung gehen wird, war das zunächst eine Herausforderung. Sie hat sich gefragt: Was kann ich dann überhaupt noch essen?! Da sie sich selber als Zuckerjunkie bezeichnet hat und Kuchen, Schokolade und Co. geliebt hat, erschien ihr der Zuckerverzicht am schwierigsten.

In den ersten zehn Tagen war sie dann sehr standhaft und alles hat super funktioniert. Dann bekam sie einen Rückfall und ass drei Stücke Kuchen auf einmal. Dies hat sie allerdings direkt bereut und schon am selben Tag und am nächsten Tag ging es ihr nicht gut. Seitdem hat sie keinen Zucker mehr gegessen.

Bereits am zweiten Tag der Umstellung bzw. ohne Kohlenhydrate, hat sie wieder richtig geschlafen, nachdem sie zuvor jeweils nur ein paar Stunden schlafen konnte pro Nacht. Das alleine war schon eine sehr große Motivation für sie weiterzumachen.

Natürlich hat es schon eine Zeit gedauert herauszufinden, was sie essen darf und was nicht. Am Abend hat sie sich immer mehr belesen zu dem Thema und hat nach Rezepten recherchiert. Der Ernährungsplan von Foodpunk, den sie im Rahmen der Mikrobiomanalyse erhalten hat, hat es ihr ungemein erleichtert. Johanna hat dann am Vortag immer aufgeschrieben, was sie am nächsten Tag essen möchte und welche Lebensmittel sie dazu benötigt. Sie hat sich also täglich einen Plan für den nächsten Tag erstellt.

Hunger hatte sie grundsätzlich erstmal gar nicht. Nur in der Zeit, als sie Präbiotika und Probiotika von Arktis BioPharma dazu genommen hat (von Roman empfohlen), bekam sie richtigen Hunger. Sie hat dann einfach viel größere Mengen von den Lebensmitteln, die auf ihrer Liste standen, gegessen. Zugenommen hat sie dadurch nicht und nach ein paar Tagen hat sich das auch wieder reguliert.
Ihr Körper hat das dann einfach gebraucht in der Zeit und es ist auch wichtig auf die Signale des Körpers zu hören. Außerdem sollte man einfach dem System vertrauen, es macht alles Sinn.

 

Die Motivation dran zu bleiben

Durch die ersten, schnellen Verbesserungen, hatte Johanna immer die Motivation dran zu bleiben.

Ihr jetziges Energielevel kann man nicht vergleichen mit dem vorher. Sie sagt, dass es ihr nun richtig gut geht!

Früher hatte sie nach dem Essen immer einen großen Blähbauch und teilweise Schmerzen. Das ist jetzt komplett weg. Sie hat kein Völlegefühl mehr und fühlt sich nicht müde. Das Essen gibt ihr endlich die Energie, die sie braucht und macht sie nicht schlapp. Und genau das ist doch der eigentliche Sinn von Nahrung. Essen soll Energie geben, nicht Energie rauben.

Johannas Morbus-Crohn-Symptome haben sich ebenfalls sehr gebessert. Die Häufigkeit der Toilettengänge hat sich drastisch reduziert. Vorher hat sie ca. 20 Mal am Tag zur Toilette laufen müssen, jetzt zwei bis drei Mal. Ihr Stuhl ist fester und sie hat keinen Durchfall mehr. Nur selten in Stresssituationen kommt das noch mal vor. Aber auch hier übt sie sich, unterstützt durch die Tipps aus dem Darmglück-Kurs, aus solchen Situationen leichter rauszuführen, damit das nicht mehr vorkommt.

Dafür, dass sie mit der Umstellung erst vor zwei Monaten begonnen hat, sind die Fortschritte schon immens. Natürlich ist es noch nicht perfekt, dafür braucht es auch seine Zeit und etwas Geduld.

Johanna ist sehr glücklich über ihr neues Lebensgefühl, denn sie hat nicht damit gerechnet, dass sich so schnell was verbessert. Sie trägt ihre Krankheit schon viele Jahre mit sich herum, hat oft falsch gegessen bzw. Dinge zu sich genommen, die ihr nicht gut tun. Entsprechend braucht der Körper auch seine Zeit, bis er sich umgestellt hat.

Viele Leute schrecken vor einer Ernährungsumstellung zurück, weil sie denken, dass es ewig dauert, bis man Resultate hat. Aber Johannas Beispiel ist nicht selten, viele Kunden berichten, dass erste Verbesserungen schon sehr schnell eintreten.

Wenn man den Körper artgerecht ernährt, ihm Nahrung gibt für die das System gemacht ist, dann ist auch eine schnelle Regeneration möglich.

Johanna hat sich mittlerweile so gut in viele Rezepte eingelesen, sodass sie viele gute Sachen essen kann und Zucker fehlt ihr jetzt gar nicht mehr. Dadurch, dass es ihr heute deutlich besser geht, hat sie nicht das Gefühl das sie auf etwas verzichtet. Im Gegenteil, sie hat etwas gewonnen. Nämlich eine viel höhere Lebensqualität.

 

Was Johanna zum Darmglück Kurs sagt

Johanna hat zusätzlich zur Mikrobiomanalyse auch am Darmglück-Kurs teilgenommen. Die Erklärungen, wie der Darm funktioniert, zahlreiche Rezepte, Übungen, Tipps wie man Zucker-Heißhunger entgehen kann, Lebensmittellisten die beschreiben was man essen soll bzw. weglassen soll, etc. haben ihr nochmal sehr geholfen.

Lebensmittel, die sie nicht mag, lässt sie einfach weg. In der ersten Woche kamen Johanna auch des Öfteren Zweifel, aber sie sagt, durch die gute Erreichbarkeit von Julia und Roman, und dass sie dadurch immer ihre Fragen stellen konnte, fiel es ihr leichter.

 

Ist eine Ernährungsumstellung auch machbar, wenn man berufstätig ist?

Selbstverständlich braucht es gerade am Anfang etwas Zeit sich einzufinden und man weiß nicht genau, was man jetzt kochen kann und darf.

Johanna hat dann begonnen vorzukochen und schnelle, einfache Gerichte zu machen. Dann war es auch zeitlich, neben ihrem Full-Time-Job als Reitlehrerin kein Problem mehr sich an die Vorgaben zu halten.

Es braucht etwas Übung und Organisation, dann geht es aber in relativ kurzer Zeit. Durch die Energiegewinnung wird man ja auch leistungsfähiger und aktiver, wodurch man wieder Zeit dazu gewinnt.

Außerdem beschreibt Johanna, dass sie von den Gedanken her fokussierter ist und sich wacher fühlt. So als hätte man ihr einen Schleier weggenommen.

 

Johannes Empfehlung für den Darmglück-Kurs

Johanna möchte jedem mit großen und auch kleinen Beschwerden unbedingt empfehlen den Darmglück-Kurs auszuprobieren.

Denn Gesundheit ist das höchste Gut was wir haben. Es ist absolut wert, in seine Gesundheit zu investieren. Und eigentlich ist es leicht, kochen tut man es sowieso, ob man ungesunde oder gesunde Dinge kocht.

Einfach mal ausprobieren, am eigenen Leib spüren, es lohnt sich sehr.

Es sind 6 Wochen, die man erstmal durchhalten muss, was nichts ist im Vergleich zum Rest des Lebens! Und schon gar nicht, wenn man weiß, dass es einem dann besser geht.

 

 

Ich hoffe sehr, dass dieses Interview dir ein wenig die Angst vor einer Ernährungsumstellung genommen hat und dir Mut gemacht hat, dich auch um deine Gesundheit zu kümmern. Dein Körper dankt es dir mit mehr Energie, einem klaren Kopf, besserem Schlaf, schönerer Haut – je nach dem, wo bei dir die Schwachstelle im Körper ist.

Meine Mission mit diesem Podcast ist ja, meinen Hörerinnen und Hörern Mut zu machen und zu vermitteln, wie wichtig der Darm, unsere Mitte, für uns und unser Wohlbefinden ist.

Nicht einfach nur, damit du gesund bist. Sondern damit du dein Leben so leben kannst wie du das möchtest.

Das Programm, das Johanna bei uns gemacht hat, ist der Darmglück Online Kurs, das ist ein sechswöchiges Programm, das dich bei deiner Ernährungsumstellung und Darmsanierung unterstützt.

Mit Rezepten und Ernährungsplänen, mit Hintergrundinformationen über den Darm und mit Übungen und Anregungen zu Lebensstil und Einstellung. Falls das nach etwas klingt, das du vielleicht auch einmal machen möchtest, dann trage dich auf unserer Warteliste ein und du wirst benachrichtigt, sobald es wieder losgeht.

Johanna hat neben dem Kurs auch eine Mikrobiomanalyse gemacht, bei der man sieht, wie die Bakterienzusammensetzung im Darm ist, ob man vielleicht zu wenig von den guten Bakterien hat oder zu viel von den sogenannt schlechten, ob der pH Wert, das Milieu im Darm stimmt, wie es mit Entzündungen, Parasiten oder auch Pilzen aussieht und ob es vielleicht einen Verdacht auf einen durchlässigen Darm gibt. Melde dich gerne bei uns, wenn du so eine Analyse auch einmal machen möchtest.

Nächste Woche, wie immer dienstags, gibt’s die nächste Darmglück Folge, ich freue mich, wenn du wieder dabei bist. Bis dann!

 

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