Probiotika

Ich habe in einem anderen Artikel bereits einmal über die Qualität von Bakterien-Produkten, sogenannten Probiotika, geschrieben. Aber ich werde immer wieder darauf angesprochen, wie man die Qualität solcher Produkte überprüfen kann.

Zudem kommt es immer wieder vor (in letzter Zeit immer öfter), dass ich auf bestimmte Bakterien-Arten und ihre Abkürzungen angesprochen werde.

Es gibt Firmen, die mit ihren Produkten werben und dabei auch nicht immer ganz ehrlich sind oder einem nicht ganz die Wahrheit sagen. Deshalb möchte ich diesem Blogartikel etwas genauer beschreiben, worauf man achten kann und sollte bei der Auswahl von Bakterien-Produkten.

Das Thema Darm und Darmbakterien wird öffentlich thematisiert

Ich glaube es ist spürbar, dass das Thema Darm immer häufiger in den Medien angesprochen wird. Das führt dazu, dass mehr Firmen mit solchen Produkten auf dem Markt erscheinen.

Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden. Bekanntlich führt eine starke Konkurrenz dazu, dass solche Dinge auch bekannter werden und man sich über verschiedene Möglichkeiten unter der Konkurrenz abheben kann.

Wie überall gibt es Produkte oder Hersteller die eine bessere Qualität oder eben auch eine schlechtere Qualität liefern.

Bei den Bakterien ist es zur Zeit für den Endverbraucher noch etwas schwierig dieses auf der Packung zu sehen. Vielleicht kann ich hier die eine oder andere Frage zu diesem Thema beantworten, so dass auch du als Endverbraucher in der Lage bist herauszufinden, welche Qualität du in den Händen hältst.

Bakterien sind wie Menschen

Bei den Bakterien verhält es sich fast wie bei uns. Wir sind alle Menschen, doch jeder von uns hat eine andere Genetik. Und wir übernehmen die Gene unserer Eltern.

Auch bei den Bakterien verhält sich das so. Das heisst, die Bakterien die du kaufst, haben Eltern. Je nach Herkunftsland und Herstellungsverfahren unterscheiden sich diese folglich in Qualität und Effektivität.

Für die Qualität ist es wichtig zu wissen, wo die Bakterien herkommen. Es braucht also einen lückenlos nachverfolgbaren Verlauf in der Herstellung von Probiotika Produkten.

Es braucht die richtigen Teamplayer

Für die Effektivität, also die Wirksamkeit, ist es wichtig, dass Bakterienstämme zusammengeführt werden, die sich gegenseitig unterstützen.

Ich vergleiche das gerne mit einer Mannschaft. Wenn wir eine Mannschaft aus Individualisten zusammenstellen ist sie meistens weniger erfolgreich, als wenn wir eine Mannschaft so zusammenstellen, dass sie gut zusammen harmoniert und funktioniert.

Da wir heute die Genetik der einzelnen Bakterien kennen, wissen wir auch, welche Stämme gut miteinander funktionieren können und diese entsprechend zusammenstellen.

Die Aufgaben sind unterschiedlich

Wir können da sogar noch einen Schritt weitergehen und sogar die Produkte nach Themen zusammenstellen.

Das heisst, wenn wir zum Beispiel viele Entzündungen im Darm haben brauchen wir Bakterien, die dieses Problem positiv beeinflussen können.

Oder wenn wir ein Neugeborenes haben, das per Kaiserschnitt zur Welt kommt oder Neurodermitis oder Bauchkrämpfe hat, setzen wir Bakterienstämme ein, die den Aufbau einer optimalen Darmflora unterstützen.

 

Wie kann ich als Verbraucher die Qualität prüfen?

Schön wäre es natürlich, wenn der Verbraucher auf der Packung sehen würde, welche Qualität ein Bakterien-Produkt hat. Das ist zur Zeit aber noch nicht gefordert und deshalb braucht es etwas mehr, um dahinter zu kommen. Aber es ist relativ einfach möglich.

Du kannst diese Stämme bei Google eingeben und du erhältst die wichtigsten Informationen zu diesen Stämmen, sofern diese eben auch Originalstämme sind.

Wenn du es aber ganz genau wissen willst, kannst du mit etwas mehr Aufwand die Familienherkunft, Studien und weiterführende Informationen erhalten.

Zum Beispiel über die Seite www.bacterio.net. Es gibt die „Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DZMZ),“ oder die „European Culture Collection Organisation (ECCO)“.

Ein Auszug aus meinem früheren Artikel zum Thema Probiotika könnte dich auch noch bei der Beurteilung des Produktes unterstützen:

  • Von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird vorgegeben, dass die Keimzahl eines Probiotikums bei mindestens 1 Milliarde liegen sollte. Besser wäre aber eine Tagesmenge von 2 Milliarden Keimen.
  • Die Haltbarkeit des Produktes sollte mindestens ein Jahr betragen.
  • Ein modernes Probiotikum enthält mehrere Bakterienstämme, damit die Darmfunktionen sowohl im Dünndarm wie auch im Dickdarm aufrecht erhalten werden.
  • Vermehrungsfähigkeit: je mehr probiotische Keime vorhanden sind, desto geringer ist die Chance auf unkontrolliertes Wachstum pathogener Keime.
  • Die Keimzahl am Ende der Laufzeit muss angegeben sein.

Unsere eigenen Erfahrungen mit Probiotika bestätigen es

Ich bin überzeugt davon, dass unser Erfolg in der Praxis mit der Anwendung probiotischer Produkte so gross ist, weil wir auf die Qualität der Produkte achten.

Unsere Probiotika von Arktis BioPharma, wie auch alle anderen Arktis Produkte stammen von europäischen Herstellern, es handelt sich um beste Qualität und es ist alles zertifiziert und rückverfolgbar.

Die Firma Arktis BioPharma bezieht alle Bakterien-Stämme bei der Firma Chr. Hansen, dem Weltmarktführer in der wissenschaftlichen Erforsschung, Entwicklung und Produktion von Mikroorganismen. Als Beispiel dafür nenne ich hier 2 Bakterien-Stämme die von Arktis benutzt werden und gerade auch als Kombination besonders effektiv sind:

Bifidobacterium „BB-12“ und Lactobacillus acidophilus „LA-5“

Hast du Fragen zum Thema Probiotika? Dann schreib mir gerne unten in den Kommentaren!

 

 

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