ingwer-zitrone-compressorHast du dir schon einmal überlegt, wie du typischerweise vorgehst, wenn du krank bist oder körperliche Probleme hast?

Es gibt eigentlich, in letzter Konsequenz, nur zwei verschiedene Haltungen zu diesem Thema.

Entweder, du fragst dich, wo die Ursache deines Problems liegt und was du selber tun kannst, um diese Ursache möglichst schnell und vor allem dauerhaft zu beseitigen, oder du schaust dir nur das Symptom an und überlegst dir, wer das Symptom so schnell wie möglich wegmachen kann, damit du dich nicht damit beschäftigen musst.

Wer aber ist letztlich verantwortlich für deine Gesundheit?

Der Arzt, oder du selber?

Wir werden immer kränker

2015-07-25-12-46-08-compressorIn einem Vortrag von Professor Dr. Jörg Spitz haben wir eine erschreckende Zahl gehört: Nur 4 % der Bevölkerung ist noch ohne gesundheitliche Beschwerden! Vier Prozent!

Obwohl wir immer mehr Fortschritte in der Medizin erzielen, immer mehr Krankheiten ausrotten und immer noch bessere Behandlungsmethoden finden, sind wir kränker denn je.

Wie kann das sein?

Prof. Dr. Spitz gibt gleich die Antwort darauf: Sabotage!

Hier, auf der Website von der Evolution Radio Show, kannst du den Vortrag in voller Länge hören oder ansehen

Wir leben nicht mehr entsprechend unserer genetischen Voraussetzungen. Wir sind nicht gemacht für die Belastungen, denen wir heute ausgesetzt sind und auch nicht gemacht für das Essen, das wir unseren Körpern heute täglich zumuten. Fast alle Krankheiten, zumindest die sogenannten Zivilisationskrankheiten, sind absolut hausgemacht, von uns selber produziert!

Nur das erklärt, warum wir heute mehr Diabetiker, mehr Krebskranke, mehr Alzheimerkranke, mehr, mehr, mehr… haben, den je!

Das Gegenmittel: Eigenverantwortung!

Es gibt ein Mittel gegen diesen Zustand: wir müssen wieder die Verantwortung für unsere Gesundheit selber in die Hand nehmen. Wir sehen es täglich in unsrer Praxis: es braucht nur wenige Wochen, manchmal sogar wenige Tage, den Körper wieder auf die richtige Spur zu bringen und erste Verbesserungen zu erzielen.

Eine an unseren Stoffwechsel angepasste, anti-entzündliche Ernährung spielt dabei eine ganz grosse Rolle.

Immer wieder bekommen wir das Feedback von Kunden, dass sie nicht gedacht hätten, dass sich Beschwerden wie Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Verdauungsprobleme so schnell und unkompliziert beheben lassen, bloss durch ein paar Lebensstilanpassungen.

Warum tun es also nicht mehr Menschen?

Weil es schwierig klingt. Und manchmal auch fast „zu schön um wahr zu sein“. Und weil Gewohnheitsumstellungen schwieriger sind, als einfach eine Pille zu schlucken.

Doch letztlich hat die Weigerung, selber die Verantwortung für die Gesundheit zu übernehmen, auch finanzielle Folgen. Nicht nur gesundheitliche. Zum Beispiel, wenn wir an die stetig steigenden Krankenkassenprämien denken.

 

Steigende Krankenkassenprämien werden durch Patienten mitverschuldet

 

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Kürzlich haben wir hierzu auf Facebook einen Post von einem mit uns befreundeten Arzt, Dr. Hardy Hüttemann, gelesen, der uns teilenswert scheint. Dr. Hüttemann ist stellvertretender Chefarzt in der Reha Chrischona und Verbandsarzt von Swiss Ski.

Hiermit lassen wir also gerne „Doc Hardy“ zu Wort kommen:

Wenn jetzt alle über ihre steigenden Krankenkassenprämien jammern, hier ein paar Tipps, wie man diese in Zukunft reduzieren kann (wenn wir alle mitmachen):

 

1. Nutze erst einmal Hausmittel

Bei blauen Flecken, Zecken, Fieber, Erkältung: ruf deine Oma oder deine Mama an beziehungsweise frag deinen Nachbarn. In 9 von 10 Fällen braucht es einfach keinen Arzt, keine Medizin und keine Antibiotika. Kamillentee und Milch bei Halsweh, feuchte Wickel (auch gerne mit Essig) bei Fieber, Zwiebelsäckli etc.

 

2. Eine Bagatelle braucht keine Notaufnahme

Halte dich von jeder Notfall-Aufnahme fern. Diese sind konstruiert, um Menschenleben zu retten, nicht um deinen Ausschlag anzuschauen. Ausserdem müssen diese rentieren und ein Patient mit Zecke lohnt erst, wenn man mindestens ein EKG geschrieben und ein Ultraschall gemacht hat (oder eine Lumbalpunktion).

 

3. Erst einmal 48 Stunden warten

Halte dich an die 48-Stunden-Regel: erst nach 48h Fieber etc. lohnt es sich, überhaupt an einen Arzt zu denken.

 

4. Du brauchst die geeignete Person: den Hausarzt

Suche dir einen Hausarzt. Dieser ist deutlich günstiger und meist auch effektiver, als alle Walk-in Kliniken oder Notaufnahmen dieser Welt. Und wenn dieser euch keine Medikamente geben will, dann meistens zu Recht.

Dr. Hüttemann weist auch auf einen entsprechenden Zeitungsartikel hin, darin steht:

Eine ambulante Behandlung in einem Spital schlägt pro Konsultation mit 427 Franken zu Buche. Als ambulant gilt eine Behandlung, wenn der Patient nicht im Spital übernachtet. Bei einem Hausarzt kostet eine Konsultation im Schnitt allerdings nur gerade 196 Franken, also weniger als die Hälfte. Laut Verena Nold, Direktorin des Krankenkassenverbands Santésuisse, sind vor allem die teurere Infrastruktur und die 24-Stunden-Einsatzbereitschaft für die höheren Kosten verantwortlich.

Hier kannst du den ganzen Artikel lesen:

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_02_10_2016/nachrichten/Bagatellfaelle-blockieren-Notfallabteilungen-74521

 

Steigerung unserer Gesundheitskompetenz

Hardy Hüttemann schlägt als weitere Gegenmassnahme vor:
Wenn die Politik etwas machen will, sollte man das Schulfach „Gesundheitserziehung“ einführen. Hier könnten Jugendliche sich selbst und den Körper besser kennenlernen und ein Verständnis für einfache Zusammenhänge entwickeln. Wahrscheinlich würde es auch den meisten Eltern nichts schaden, den Unterricht auch zu besuchen. Und bitte hört auf die Verantwortung für euren Körper und eure Gesundheit auf andere abzuschieben und Schuldige für eure Beschwerden zu suchen.

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Dieser Vorschlag ist ein guter Ansatz, allerdings denke ich, dass tatsächlich nicht nur Kinder und deren Eltern eine „Gesundheitserziehung“ brauchen, sondern wir alle.

Unser Ziel muss sein, den Glauben und das Wissen weiter zu verbreiten, dass ein gesunder Lebensstil, also eine Lebensweise die zu unserer genetischen Programmierung passt, weit mehr kann, als uns „nur“ schlank zu halten.

Unsere Gesundheit und wie wir oben gesehen haben, unter anderem auch unsere monatliche finanzielle Belastung hängen davon ab.

Wir, als Gruber Gesundheit, leisten mit diesem Blog, mit unseren Webinaren und mit unseren gratis E-Mail Updates einen Beitrag, dieses Wissen kostenlos weiterzuvermitteln. Und wer dann noch in gebündelter Form mehr über Gesundheit und die möglichen Massnahmen erfahren will, der findet mehr in unserem Angebot, wie beispielsweise in unserem WellnEssen Ernährungskurs.

Jetzt würde uns interessieren: Was denkst du denn, was wäre nötig, um die Gesundheitskompetenz der Menschen zu erhöhen? Hast du eine Idee? Oder: was machst du, um dich zu informieren? Liest du Bücher? Gehst du an Events? Schreib’s in den Kommentaren, wir freuen uns über jede Rückmeldung!

 

 

 

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