Dieser Artikel ist mein Beitrag zu Maria Husch’s Initiative „Mein 2017 – Gemeinsam ins Jahr voll Glück und Erfolg“. Maria ist Raumexpertin und zeigt den Teilnehmern ihrer Aktion, wie deine Räume, deine Umgebung, dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen. Du bist dort noch nicht angemeldet? Dann trag dich hier ein, und du verpasst keinen der wertvollen Beiträge dort!

 

Viele von euch haben sich als Neujahrsvorsatz „gesünder essen“ oder „10-15kg abnehmen“ gefasst.

Wenn du abnehmen möchtest, dann ist es einerseits wichtig, zu wissen, warum du abnehmen möchtest. Andererseits ist es meiner Meinung nach aber auch wichtig, zu wissen, warum die Ernährung eine so grosse Wirkung hat auf unser gesamtes Sein!

Denn wenn dir nicht bewusst ist, wie wichtig die Ernährung ist, dann könnte es sein, dass du die Motivation ganz schnell verlierst, dich gesünder zu ernähren.

Und wenn die Ernährung einen direkten Einfluss auf unser ganzes Sein hat, dann ist sie eben nicht nur für Übergewichtige ein Thema, sondern für alle Menschen, egal welcher Statur.

Gerade heute habe ich mit einer Kundin darüber gesprochen, die in einer Arztpraxis arbeitet. Selbst ihr, die im Gesundheitswesen arbeitet, war es bis vor ihrer Ernährungsumstellung nicht bewusst, wie direkt und schnell sich die Ernährung auf die Gesundheit auswirkt.

„Disziplin“ und „einfach weniger essen“ ist nicht der Weg

 

Im Zusammenhang mit dem Wunsch abzunehmen höre ich regelmässig – also so ungefähr ein Mal pro Woche –den Satz: Hauptsache man isst weniger Kalorien, als man verbraucht. Oder: wenn die Kalorienbilanz stimmt, nimmt man automatisch ab. Oder: man muss nur diszipliniert sein und weniger essen, dann klappt das schon.

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Das. Stimmt. Einfach. Nicht. (!)

Warum, das erkläre ich dir sofort.

Essen ist nicht gleichzusetzen mit Kalorien. Essen ist Information

 

Ob ich 100kcal aus Broccoli aufnehme, oder 100kcal aus Smarties – das hat nicht die gleiche Wirkung im Körper!

Alles, was wir essen, landet in unserem Verdauungssystem. Und während dieser Verdauung wird das Essen in unseren Blutkreislauf aufgenommen. Und unser Blut kreiert unsere Zellen, unser Gewebe, unsere Organe und sogar unsere Gedanken!

Wir denken anders, ob wir Pizza und Burger essen oder Broccoli und Tomaten. Wir fühlen uns anders, ob wir Cola trinken oder Wasser.

 

Alles was wir essen landet in unserem Blut

Wir sind aufgebaut, aus dem was wir essen. Wo soll unser Körper sonst die Stoffe hernehmen, um unsere Zellen zu reparieren, um Haare und Nägel wachsen zu lassen, um Hormone und Enzyme herzustellen, wenn nicht über die Nahrung?

 

Beispiel 1: Entzündungsfördernd vs. Entzündungshemmend

Wenn ich entzündungsfördernde und insulin-steigernde Nahrung esse, wie zum Beispiel Süssigkeiten oder Fertigpizza dann fördert das unter anderem auch Stress und Fett-Aufbau in unserem Körper. Dann kann ich sogar unter-kalorisch essen und nehme trotzdem nicht ab!

Beispiel 2: Fettsäuren

Wenn mein Körper die Wand einer Zelle reparieren möchte, braucht er dafür Fettsäuren. Wenn er von uns durch die Nahrung hochwertige und gesunde Fette bekommt, dann verwendet er auch diese, um seine Reparaturarbeiten durchzuführen.

Wenn er jedoch nur minderwertige gehärtete Fette zur Verfügung hat, dann verwendet er die auch! Das führt dann dazu, dass die Zellwand härter oder starrer wird. Und was wir für Probleme bekommen, wenn unsere Zellen nicht geschmeidig und elastisch sind, kannst du dir bestimmt bildlich vorstellen.

Beispiel 3: Nährstoffdefizit führt zu übermässigem Essen

Noch ein drittes und letztes Beispiel: Wenn wir minderwertiges Essen mit zu wenig Nährstoffen essen, dann fällt unser Körper über kurz oder lang in ein Nährstoffdefizit. Und es ist heute erwiesen: Nährstoff-Unterversorgung führt zu chronischem Überessen, weil unser Körper uns so lange Hunger macht, bis er das Gefühl hat, dass wir auch die Nährstoffe bekommen, die wir brauchen.

Deshalb spielt eben nicht nur die Kalorienbilanz eine Rolle sondern auch, dass ich hochwertige, „richtige, lebendige“ Nahrung zu mir nehme.

Die Qualität unseres Essens hat einen direkten Einfluss auf die Qualität unseres Lebens. Und das sage ich nicht aus der Theorie, sondern aus wieder und wieder miterlebter Praxis.

Der Hauptnahrungstrigger für Übergewicht oder übermässigen Fettaufbau in unserem Stoffwechsel

 

Warum ErnährungMeiner Meinung nach spielt der Zucker, oder eben die Wirkung der Nahrung auf unseren Zuckerspiegel und unsere Insulinausschüttung eine zentrale Rolle dabei, ob ich die richtigen Nahrungsmittel für mich aussuche.

Zucker erhöht den Insulinspiegel. Und Insulin fördert Fettaufbau und hemmt Fettabbau. Das heisst, immer wenn mein Insulinspiegel hoch ist, kann mein Körper kein Fett abbauen – auch nicht, wenn ich dann gerade Sport mache! Erhöhtes Fett können übrigens auch schlanke Menschen haben! In Form von Blutfett zum Beispiel oder auch an den Organen, wie etwa der Leber.

Wir sind genetisch darauf programmiert, 30g Zucker pro Tag verarbeiten zu können. Im Durchschnitt nehmen wir täglich jedoch etwa 100g Zucker zu uns! Das liegt einerseits daran, dass in den heutigen Produkten einfach viel Zucker zugesetzt wird. Und andererseits daran, dass Zucker süchtig macht und wir Süsses einfach zu sehr lieben.

Möchtest du einmal eine Idee bekommen, ob du eventuell süchtig nach Zucker bist? Und falls ja, wie sehr? Dann hole dir mein kostenloses Zuckerquiz und mach den Test. Es sind nur 10 Fragen!

Warum Ernährung und nicht einfach mehr Sport treiben?

 

Warum Ernährung

Eigentlich sollte aus dem vorangegangenen Text hervorgehen, warum Ernährung nicht durch mehr Sport kompensiert werden kann. Aber weil ich auch das immer und immer wieder höre, wollte ich das einfach nochmals betonen: Du kannst dich nicht aus einer ungesunden Ernährung herausmogeln, indem du einfach viel Sport machst. Ja, vielleicht hast du mit dem Sport dein Gewicht im Griff. Aber dass ungünstige Ernährung Entzündungen fördert, das Immunsystem schwächt, die Darmflora kaputt macht und vieles mehr, das gilt auch für Menschen, die viel Sport machen!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel schon einmal klären, warum Ernährung überhaupt wichtig ist. Und dass dieses Wissen deine Motivation, dich gesund zu ernähren so weit angekurbelt hat, dass du es einfach mal eine Weile versuchen wirst.

In meinem nächsten Beitrag werde ich dann 5 konkrete Tipps geben, was du denn nun essen könntest, damit du dich rundum wohl fühlst. Körperlich, emotional und geistig.

 

Wie ist das bei dir so? Ist gesunde Ernährung für dich wichtig? Warum? Oder warum nicht?

 

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