Wusstest du, dass es viele Erwachsene gibt, die von sich sagen, dass sie nicht kochen können? Oder nicht gerne kochen?

Und für viele Menschen ist das der Hauptgrund, dass sie um das Thema „gesunde Ernährung einen grossen Bogen machen.

Als mir das zum ersten Mal bewusst geworden ist, da hat mich das fast ein wenig schockiert. Ich dachte nämlich, dass kochen noch nie einfacher war als heute, wo es doch erstens so viele geniale Kochhilfen (Thermomix, Slowcooker, etc.) gibt und zweitens das Internet aus allen Nähten platzt wenn es um Rezepte, Kochblogs und Koch-Anleitungs-Videos geht. Gar nicht zu sprechen von Kochbüchern und Ferseh-Shows…

Mangelnde Information konnte also definitiv nicht das Problem sein!

Ich habe mir dann gedacht, ok, wenn meine Kunden nicht kochen können, dann bringe ich es ihnen bei. Und habe einen „Kochkurs für Einsteiger“ angeboten. Da habe ich gezeigt, wie man Rührei macht. Und schnelle Alltagsgerichte.

Und wer hat sich angemeldet? Ein paar wirkliche Anfänger, die nicht einmal wussten, auf welche Temperatur man den Herd am besten stellt, wenn man Rühreier macht. Aber auch Hausfrauen und Mütter, die schon seit 20 Jahren kochen!

Als ich diese erfahrenen Köchinnen dann ganz entgeistert gefragt habe „warum habt ihr euch denn angemeldet?!?“, da war die Antwort: „wir wollten einfach neue Inspirationen und vor allem gesunde Rezepte bekommen“.

Da ist es mir klar geworden: Es ist nicht so, dass die Leute nicht kochen können, sondern sie wissen erstens nicht, was sie kochen sollen und zweitens schmeckt ihnen das, was sie unter gesundem Essen verstehen, nicht besonders gut.

Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass ich mich überhaupt traue, auf meinem Blog Rezepte zu veröffentlichen. Denn ich bin weder eine Spitzenköchin noch eine begnadete Foodbloggerin, die fantastische Rezepte designt und schön fotografiert. Sondern ich habe eine Mission.

 

Was braucht es, um vom „Nicht-Kochen-Können-Oder-Wollen“ hin zum „Ich koche täglich frisch“ zu kommen?

Meine Mission ist es, dass jeder Mensch den Wert von frischem, echten Essen für sich und sein Wohlbefinden erkennt. Und wenn man das einmal erkannt hat, dann führt eigentlich kein Weg daran vorbei, selber zu kochen.

Ausser du hast eine Haushälterin, die es für dich macht. Daran arbeite ich noch 😉

Was braucht es also, dass du zum Kochen animiert wirst?

 

1. Motivation

Motivation fängt meiner Meinung nach damit an, zu wissen, warum du etwas tust. Kochen ist darum wichtig, weil alles, was wir essen in unserem Blut landet, in unserem Körper verteilt wird und wir aufgebaut sind, aus dem, was wir gegessen haben.

Und wenn du wirklich sicher sein möchtest, dass dein Körper aus guten Stoffen aufgebaut wird, dann ist es unerlässlich, selbst zu kochen, denn nur dann weisst du, was wirklich im Essen drin ist. Für mich ist das die Basis für gesunde Ernährung.

Falls du ein wenig tiefer ergründen möchtest, warum du es bisher nicht geschafft hast, gesund zu essen, und dir auch ein wenig Motivation holen möchtest, dann empfehle ich dir unseren Blogartikel „10 Gründe, warum du es nicht schaffst, gesund zu essen„.

 

2. Inspiration

Wenn du gesunde Rezepte findest, die lecker klingen und machbar aussehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich an den Herd stellst auf jeden Fall grösser!

Ich sammle mir gerne Rezepte elektronisch auf Pinterest (Hier findest du meine Sammlung), drucke mir ab und zu auch Rezepte aus und lege sie in einem Ordner ab, und ich kaufe ab und zu auch mal ein schönes Kochbuch, das mich auch visuell anspricht (eines, was mir immer noch sehr gut gefällt ist ist Das grosse Buch der Paläo Ernährung von Diane Sanfilippo*).

Suche dir ein paar Rezepte-Quellen, die dir gefallen und denen du vertraust und gehe in den nächsten Tagen immer mal wieder dorthin zurück, um dir Inspirationen zu holen.

 

3. Tun

Der grösste Feind des Tuns ist wahrscheinlich der Faktor Zeit. Oder hast du dir beim Lesen dieses Artikels nicht gedacht „Hmmm, ich würde ja schon kochen, wenn ich Zeit hätte!“

Das Gute ist: gesund und lecker kochen braucht viel weniger Zeit als du vielleicht denkst. Und vor allem kannst du dir Zeit (und Geld) sparen, indem du erstens im Voraus planst, was du in den nächsten Tagen kochen wirst und zweitens auch für die ganze Woche einkaufst. Eventuell sogar online, das spart noch mehr Zeit.

Der einfachste Weg ins Tun zu kommen ist sofort loszulegen. Hole dir am besten gleich ein oder zwei Rezeptbücher, die du gerne magst, blättere darin und markiere alle Rezepte, die du als nächstes kochen möchtest.

Plane im Kalender ein, wann du sie machst und schreibe die benötigten Zutaten auf deinen Einkaufszettel.

 

Wer lesen kann, kann kochen

Es gibt den Spruch: Wer lesen kann der kann auch kochen. Und ich stimme dem auf jeden Fall zu! Es gibt so viele tolle Rezepte, die Schritt für Schritt beschreiben, wie du ein Gericht zubereitest.

Allerdings weiss ich auch aus meinem engsten Umfeld, dass es Menschen gibt, die einfach nicht gerne lesen. Oder die sehr visuell veranlagt sind.

Deswegen arbeite ich gerade an illustrierten Rezepten, bei denen du auch nur anhand der Bilder, ohne gross zu lesen, die Zubereitung erfassen kannst. Ausserdem werden es Rezepte sein, die einerseits einfach und schnell zu kochen sind aber andererseits eben auch gesund sind und lecker schmecken!

Es dauert noch ein Weilchen, bis das Buch herauskommt, hier schon einmal ein paar Impressionen:

 

Schreib mir gerne unten in den Kommentaren was du in so einem illustrierten Kochbuch gerne finden würdest! Sprechen dich solche bebilderten Rezepte an? Welche Rezepte würdest du dir wünschen? Was ausser Rezepten gehört noch rein? Wer weiss, vielleicht kann ich den einen oder anderen Wunsch ja noch berücksichtigen!

 

 

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