Rosenkohl_collageMein Mann mag leider keinen Rosenkohl. Damit ist er glaube ich nicht alleine, denn entweder liebt man dieses Gemüse oder man hasst es. Deshalb habe ich so lange gewartet, dieses Rezept auszuprobieren. Nun bin ich aber super froh, dass ich es endlich geschafft habe, denn diese Zubereitungsart für Rosenkohl ist einfach genial!

Durch das Backen bekommt der Rosenkohl einen süsslich-herben Geschmack, der einfach sehr befriedigend wirkt, zumindest bei mir. Probier’s am besten einfach selber einmal aus.

Die offizielle Saison für dieses Herbst- und Wintergemüse ist von September bis Januar. Da Rosenkohl nur eine kurze Haltbarkeit hat, solltest du ihn möglichst frisch kaufen (darauf achten, dass die Blätter grün sind und nicht gelblich) und maximal 4 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Um ihn richtig zuzubereiten solltest du die Strünke zurückschneiden und die äusseren Blätter entfernen, und danach die Röschen mit etwas Salzwasser waschen. Das mit dem Salzwasser habe ich in diesem Bericht gelesen, warum das so ist, weiss ich ehrlich gesagt gar nicht. Falls du es weisst, dann schreib es mir gerne in den Kommentaren!

Rezept für im Ofen gebackenen / gerösteten Rosenkohl

Rosenkohl_vorher_nachher

500g Rosenkohl
1-2 Esslöffel Olivenöl
ca. 1/2 Teelöffel Salz
etwas Pfeffer

  1. Backofen auf 205 Grad vorheizen
  2. Den Rosenkohl putzen (waschen, den Strunk wegschneiden und äussere Blätter entfernen) und halbieren
  3. Rosenkohl in eine feuerfeste Form legen und mit Olivenöl gut mischen, mit Salz und Pfeffer würzen
  4. Im Backofen für ca. 15-20 Minuten backen, bis der Rosenkohl braun und leicht knusprig ist. Eventuell in der Hälfte der Zeit einmal umrühren.

Rosenkohl_mit_Beilage_blogServiert habe ich den Rosenkohl mit einem zitronigen Avocado-Mus und Hummus für den Eiweiss-Anteil, das würde aber auch sehr gut zu Fleisch oder Fisch passen.

Wusstest du eigentlich, dass es sich bei Rosenkohl um die Triebknospen eines Kohls handelt? Deswegen heissen sie auf englisch auch „Brussels sprouts“ also Brüsseler Sprossen. Falls du den etwas bitteren Geschmack nicht so gerne magst, dann warte, bis der Rosenkohl einmal gefroren ist, ähnlich wie bei Grünkohl. Durch den Frost wird die Zuckerproduktion des Gemüses angekurbelt und es schmeckt dann weniger bitter.

 

Was ist deine Lieblings-Zubereitung für Rosenkohl? Schreib’s am besten unten als Kommentar, damit auch andere von deinem Tipp profitieren können!

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