In unserer Umfrage „Was ist dein grösstes Ernährungsproblem“ hat eine Leserin ihr Problem wie folgt beschrieben:

„Ich esse diszipliniert 3 kleine Malzeiten Hausmannskost mit viel Gemüse, wenig Fleisch, esse nichts dazwischen, nasche nicht, habe viel Durchfall und Sodbrennen, nehme nichts ab.“

Ich kann verstehen, dass sie sich unsicher fühlt! Denn laut Schulbuch macht sie alles richtig. Was will man denn noch mehr als Disziplin und gesundes Essen?

Ich denke, der Schlüssel liegt hier bei dem von unserer Leserin fast nebensächlich erwähnten Durchfall und Sodbrennen.

 

Der Darm – Unsere Wurzel

 

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Wenn du bei uns schon eine Weile mitliest, dann hast du diesen Vergleich bestimmt schon einmal gehört! Wenn wir ein Baum wären, dann wäre unser Darm unsere Wurzel. Es ist der Ort, wo alle Nährstoffe aufgenommen werden, wo Nahrung in Einzelteile zerlegt werden, wo Hormone und Enzyme hergestellt werden.

Somit hat das Organ „Darm“, mit den darin lebenden Mikro-Organismen, auch Darmflora genannt, eine weit wichtigere Funktion, als sich viele Menschen bewusst sind.

Denn bloss, weil du gesunde Nahrungsmittel wie Gemüse und Obst isst, heisst das noch lange nicht, dass die darin enthaltenen Nährstoffe auch tatsächlich in deinen Körper hineinkommen.

Es gibt ja den sehr bekannten Spruch: „Du bist, was du isst“. Man könnet aber in dem Fall eher sagen: „Du bist, was du verdaust.“

Denn erst wenn es verdaut ist, das heisst, erst wenn es durch die Darmwand ins Blut gewandert ist, ist es im Körper drin.

 

Was ein funktionierender Darm mit dem Abnehmen zu tun hat

 

ProbiotikaDamit du abnehmen kannst, brauch der Körper erst einmal die richtigen Nährstoffe, die die Fettverbrennung ankurbeln. Oder die deinen Insulinspiegel niedrig halten. Warum das mit dem Insulin wichtig ist beschreiben wir unter anderem in unserem Artikel 5 typische Fehler beim Abnehmen. Und wie bereits erwähnt ist es wichtig, dass dein Darm eben überhaupt in der Lage ist, diese Nährstoffe aufzunehmen.

Jetzt gibt es aber noch einen anderen wichtigen Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Abnehmen. Und zwar geht es ums Verhältnis der Firmicuten und Bakteroiden! Ganze 90% der Darmbakterien lassen sich diesen zwei grossen Bakteriengruppen zuordnen.

Die Bakteroiden sind die „Schlankmacher„. Denn sie erhöhen unter anderem die Fettverbrennung und bewirken, dass wir schneller satt werden. Die idealen Helfer also für die schlanke Linie!

Die Firmicuten hingegen sind die „Dickmacher„. Sie sind sehr gute Futterverwerter, und so können sie aus eigentlich unverdaubaren Ballaststoffen noch Energie herstellen.

Das kann bedeuten, dass du von gesundem Gemüse, das ja Ballaststoffe enthält, auf einmal dick wirst, weil deine Firmicuten Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate verdauen und in Zucker und kurzkettige Fettsäuren aufspalten, die der Körper dann aufnehmen und aus denen er Fett aufbauen kann!

Ein hoher Firmicutenanteil im Darm entscheidet also mit darüber, wie viele Kalorien der Körper aufnimmt. Mit anderen Worten: beim Verzehr der gleichen Nahrungsmenge werden je nach Zusammensetzung der Darmflora unterschiedlich viele Kalorien aufgenommen.

Das ist unter anderem auch eine Begründung, warum Kalorienzählen nicht funktioniert.

 

Alte Programmierungen sind heute nicht mehr nützlich

 

161024-darm-stress-frau-uhr-compressorFrüher waren Menschen mit einem höheren Firmicuten Anteil im Vorteil, denn sie waren in der Lage aus wenig Nahrung viel Energie zu gewinnen. Somit hatten sie mehr Reserven zum Überleben.

Heute hingegen ist diese Eigenschaft nicht mehr erwünscht, da wir eher zu viel, als zu wenig Essen haben!

Und so wird auch festgestellt, dass übergewichtige Menschen oft einen sehr viel grösseren Anteil an Firmicuten in ihrer Darmflora aufweisen, als dass sie Bakteroiden haben.

Und weisst du, was noch den Firmicuten-Anteil, also den dickmachenden Anteil in der Darmflora erhöht? Stress!

Früher in der Menschheitsgeschichte hatten wir Stress, wenn wir Hunger hatten. Und für diese stressigen Zeiten hat der Körper einen Mechanismus gebildet, in solchen stressigen Zeiten aus wenig Nahrung viele Kalorien speichern zu können.

Doch auch dieser Mechanismus ist heute eher hinderlich als förderlich, da wir generell eher unter Alltags-Stress oder chronischem Stress leiden. Und dieser Stress macht uns krank und dick.

 

Wüsstest du gerne im Detail, wie’s bei dir aussieht?

Seit ein paar Jahren beraten wir unsere Kunden bezüglich Darmsanierung und darmfreundlicher Ernährung. Und seit einiger Zeit gibt es nun auch die Möglichkeit, die Firmicuten und Bakteroiden zu messen! Und zwar im sogenannten Mikrobiom-Test.

Mehr über diesen Test erzählt dir Roman in diesem Video:

 

Und falls du den Test machen lassen möchtest, dann kannst du ihn hier bestellen: Zum Mikrobiom-Test.

 

Was kannst du tun, um das Bakteroiden-Firmicuten-Verhältnis positiv zu beeinflussen?

 

Du solltest gute Bedingungen für Bakterien schaffen! Dies tust du, indem du möglichst abwechslungsreich isst und nicht zu viel Zucker und zuviel Fett zu dir nimmst.

Eine kohlenhydrat-reduzierte Ernährung hat gemäss unserem Labor auf jeden Fall einen positiven Einfluss auf die Zahl der Bakteroiden, also der Schlankmacher!

Des weiteren kannst du darauf achten, gutes Bakterienfutter zu liefern, sogenannte Präbiotika.

Diese finden sich zum Beispiel in Äpfeln, Chicorée, Zwiebelgewächsen, Schwarzwurzel, Bananen oder Roggen. Mit dieser Nahrung hilfst du den guten Bakterien, sich zu vermehren und im Darm gut anzusiedeln.

Solltest du dafür noch ein wenig mehr Hilfe benötigen, empfehlen wir Akazienfasern-Pulver von Arktis BioPharma, die wir in die Schweiz geholt haben. Es ist ein tolles Produkt, das wir jetzt mit zahlreichen Kunden getestet haben und das als riesigen Vorteil mit sich bringt, dass kaum jemand sich über Blähungen beschwert, wie das oft bei anderen Produkten der Fall war.

fermentierte_lebensmittel_darmvortrag-compressorNeben den Präbiotika ist es ausserdem auch empfehlenswert, Probiotika zu dir zu nehmen. Probiotika nennt man eben diese guten, förderlichen Bakterien. Entweder stellst du selber fermentierte Produkte her, wie zum Beispiel Sauerkraut, Kimchi, Kombucha oder Kefir. Hier findest du unser Kimichi-Rezept.

Oder, wenn dir das aber zu unpraktisch oder zu aufwändig ist, dann gibt es selbstverständlich auch Probiotika zu kaufen.

Allerdings ist es da sehr wichtig, die Qualität dieser Produkte zu überprüfen. Wie du bestimmt weisst, arbeiten wir auch in diesem Bereich mit den Produkten der Arktis BioPharma.

Weil sie unserer Meinung nach die besten Produkte in dem Bereich haben. Und wir haben einige getestet!

Ich hoffe, ich konnte dir so ein wenig aufzeigen, dass Disziplin und gesundes Essen doch zum Ziel führen können, wenn noch ein paar andere Aspekte mit beachtet werden! Was sind denn deine Erfahrungen bezüglich gesundem Essen und trotzdem nicht abnehmen zu können? Hast du für dich schon Wege und Strategien herausgefunden, wie’s tortzdem funktioiert? Oder hast du eine Frage dazu, die wir dir beantworten können? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar!

 

 

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