Heute haben Kristina von Fuchs und ich etwas ganz Besonderes für dich vorbereitet.

Wir haben ein lockeres Gespräch zum Thema Stress, wie er entsteht, was Stress mit dem Darm zu tun hat und was du gegen Stress tun kannst, miteinander geführt. Und zwar haben wir das Gespräch in zwei Teile geteilt. Teil 1 kannst du dir in Kristinas Podcast Diamond You” anhören. Dafür gehst du auf www.kristinavonfuchs.com/stressunddarm oder suchst in deiner Podcast App nach dem Podcast Diamond You.  

 

Wir sprechen unter anderem über folgende Themen: 

  • Was sind gute Strategien, um den Stress wieder in den Griff zu bekommen? 
  • Was versteht Kristina unter der Mentalen Hausapotheke? 
  • Weshalb ist Ernährung und Darmgesundheit wichtig, wenn’s um das Thema Stress geht
  • Was hat Meditation für einen Einfluss auf unser Gehirn? 
  • Weshalb das Unterbewusstsein ein wichtiger Teil ist beim Thema Stressbekämpfung 
  • Wie du Optimismus trainieren kannst
     

 

Kristina startet nächstes Jahr einen Onlinekurs mit dem Titel „StressLess.“ Du kannst dich jetzt schon in die Warteliste eintragen, damit du benachrichtigt wirst, wenn es los geht mit dem Early Bird Preis. Dafür gehst du einfach auf https://www.kristinavonfuchs.com/stressless/ und trägst dich dort ein. 

Und auch in meinem Onlinekurs Darmglück lernst du Methoden, wie du Stress verringern kannst.

Es geht um antientzündliche und darmfreundliche Ernährung, du lernst wie wichtig es ist, das Unterbewusstsein mit ins Boot zu holen, du lernst zum Beispiel, wie Selbsthypnose funktioniert und bekommst ganz viele konkrete Hilfsmittel wie Rezepte, Wochenpläne, Meditationen und Experteninterviews zu verwandten Themen. Wenn du also gut ins Neue Jahr starten willst, dann trag dich unter www.darmglück.com auf die Warteliste ein.

Ich werde Ende Dezember noch ein kostenloses Webinar veranstalten, damit du eben die richtigen Strategien an die Hand bekommst, wie du das neue Jahr gleich positiv für dich und deine Gesundheit angehen kannst und dazu bekommst du natürlich eine Einladung, wenn du auf der Liste stehst. 

In der nächsten Darmglück Episode erscheint der vorerst letzte Teil meiner Miniserie zum Thema Stress, und zwar spreche ich mit der Molekular- und Evolutionsbiologin Dr. Sabine Paul über eine automatische Blitz-Endstressung mit ätherischen Ölen und Gewürzen, also auch wieder ein super spannendes Thema.

 

 

 

 

Liebe Kristina, 

was sind gute Strategien um Streß zu reduzieren? 

Kristina: Es gibt hierfür 2 gute Ansätze. Erstens ist es wichtig, akuten Streß zu reduzieren, gerade wenn man das Gefühl hat, dass man schon sehr gestresst ist oder erkrankt ist. Dann ist es wichtig den Streß zu reflektieren und zu schauen, wo kommt der Streß her. Sind es Umgebungsfaktoren wie z.B. Lärm, Emotionen, habe ich viele streßige Gedanken oder viele anstehende Aufgaben, Projekte, etc.?

Hierbei ist hilfreich, sich eine „Mentale Hausapotheke“ zu erstellen, welche sehr individuell genutzt werden kann. Der schnellste Schritt um in den Entspannungsmodus zu kommen, ist die Atemtechnik. Ich konzentriere mich gezielt auf meinen Atem und reguliere mich darüber.

Anderen Personen hilft es besser, aktiv zu werden, eine Runde laufen zu gehen oder die Emotionen rauszuschreien. Wenn man Wut in sich fühlt, hat man die Fight Reaktion, wo man sich kurz abreagieren muss.

Also der 1. Schritt ist zu schauen, wie kann ich den Stress akut reduzieren und der 2. Schritt ist die langfristige Streßreduktion. Bei der langfristigen Stressreduktion sollte man sich genau anschauen, was eigentlich das Streßmuster ist. Zum Beispiel bei dem Thema Zuspät kommen, stresst mich hierbei das andere Leute schlecht über mich denken könnten, usw.

Wie machst du das Julia?

 

Mein Ansatz ist, sich die Ernährung genauer anzuschauen, Streß aus dem System rauszunehmen. Also Zucker und Alkohol zu reduzieren, auf schnelle Kohlenhydrate wie Nudeln, Getreide zu verzichten und generell natürliche Nahung zu sich zu nehmen. Das was unsere Oma als Nahrung schon kannte: viel gekochtes/gegartes Gemüse, Suppen, reichlich Wasser trinken, wenig bis keine Zwischensnacks, nicht zuviel Obst. Denn viele Menschen stresst auch schon ein Völlegefühl, was ihr Wohlbefinden beeinträchtigt.

Wichtig ist auch das Essen nicht dazu zu benutzen, um Emotionen herunterzuschlucken, sondern dass man andere Strategien findet, sich zu belohnen ohne zum Essen zu greifen. 

Kristina: Ja, genau, am besten eignet man sich hierbei Automatismen an, das bedeutet, wenn der Stress hochkommt, dass man genau weiss, was einem in dem Moment helfen könnte, z.B. dass man in einem stressigen Augenblick eher zu Nüssen anstelle einem Schokoriegel greift.

Planung ist die halbe Miete, also dass ich schaue, wann könnten stressige Momente anstehen und wie kann ich hier schon vorab vorbeugen, also pro Situation eine verschiedene Methode festlege, z.B. Atmen, Sport machen, etc. Ein toller Trick ist auch, wenn wir unser bildliches Gehirn aktivieren,  indem wir uns an einen glücklichen Gedanken zurückerinnern, wie z.B. an einen tollen Urlaubsort, hierbei aktiviert man das logische Gedächtnis und kann in dem Moment wieder logisch denken und somit den Streß reduzieren.

 

Klasse Trick, ich gebe gerne meinen Kunden den Tipp, sich fürs Essen hinzusetzen, 3-4x tief in den Bauch einzuatmen und dann erst mit dem Essen zu beginnen, somit isst man auch langsamer. In stressigen Situationen merkt man die Sättigung nicht. Oft fehlt einem beim schnellen Essen noch ein zusätzlicher Kick, sodass man hier gerne schnell zu einer Cola oder etwas Ungesundem greift. Der Körper fühlt sich hierbei zunehmend gestresst durch die Zuckereinnahme.

Kristina: Ja, alleine auch das bewusste Bauchatmen ist so wichtig und sollte man sich, wenn man es nicht kennt, unbedingt antrainieren.

 

Genau, ich finde deine Tipps auch gut, dass man Strategien festlegt und gebe meinen Kunden immer den Hinweis, dass sie sich ihre eigenen Stresstipps aufschreiben sollen, um dann dem Stress mit der für sich passenden Methode entgegenwirken zu können. 

Kristina: Zwei weitere Methoden die langfristig Stress reduzieren sind: 1. Meditation. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Amygdala, die für unsere Stressreaktion zuständig ist, durch eine halbstündliche tägliche Meditation schon innerhalb von 6 Wochen schrumpft. Und auch der Teil der für unsere Emotionsregulation zuständig ist, dieser Teil wächst durch Meditation, so dass wir unsere Emotionen besser kontrollieren können.

 

Sehr schön, das lerne ich meine Darmglück Kundinnen auch im Kurs. Was empfiehlst du bei dem Satz: „Meditation stresst mich noch mehr“? 

Kristina: Dann empfehle ich erst Recht die Meditation. Diesen Stress auszuhalten, die tausend Gedanken wahrzunehmen, das ist hier ein gutes Training.

 

Wie hast du denn den Einstieg zur Meditation gefunden? 

Kristina: Ich bin durch eine Magenerkrankung auf den Ayurveda gestoßen, somit auch über diesen Weg zur Meditation. Ich empfehle jedem anfangs mit einer geführten Meditation zu starten. Das allerwichtigste bei einer Meditation ist die Regelmäßigkeit. 4-5 Tage in der Woche tägliches Training ist schon ein guter Start.

 

Ich bin ein großer Fan von Selbsthypnose, was in eine ähnliche Richtung geht, wo man in Kontakt mit seinem Unterbewusstsein kommt und was zu einem sehr entspannten Zustand führt. Man kann sich auch selber Suggestionen sagen, die körperliche Symptome herunterfahren. 

Kristina: Ja, vor allem das Unterbewusstsein ruft die Reaktion hervor. Wenn etwas passiert, bewerte ich es als Bedrohung und bin gestresst. Nur durch das Unterbewusstsein können wir hier eintauchen, genau an dieser Schraube „drehen“, dass wir Dinge weniger als Bedrohung wahrnehmen.

Wenn man keine Hypnose oder Meditation mag, kann man diese Bedrohung auch verändern, indem man Optimismus trainiert. Je mehr wir lernen, Dinge positiv zu betrachten, Schwierigkeiten als Herausforderungen zu betrachten, den Optimismus in seinen Alltag zu integrieren und dies täglich trainieren, umso weniger erleben wir Stress, was auch wissenschaftlich belegt ist.

 

Es geht ja auch in die Richtung worauf lenke ich meinen Fokus, wie der Satz schon sagt: „Du bist, wo deine Aufmerksamkeit ist.“ wir können unsere Gedanken jederzeit ändern, ich kann mich jederzeit Umentscheiden, auch das musste ich lernen. 

Kristina: Absolut. Auch gerade für solche Situationen ist die Meditation sehr hilfreich. Man übernimmt die Kontrolle über die wilden Gedanken die im Kopf rumtoben.

 

Mein Hypnoselehrer hat immer gesagt, wir sollten unsere Kunden zuerst fragen was denn alles gut läuft, anstelle nach dem negativen zu fragen. 

Kristina: ja, das ist sehr wertvoll. Ich schreibe mir auch gerne in meinem Abendtagebuch die positiven Dinge des Tages auf, das ist auch sehr förderlich.

 

Man sagt auch immer der letzte Gedanke mit dem man einschläft, ist der nächste Gedanke mit dem man aufwacht. Es ist doch sogar erwiesen, dass wenn ich abends mit einem positiven Gedanken einschlafe, viel positiver morgens aufwache oder? 

Kristina: Richtig. Hier arbeitet unser Unterbewusstsein. Ich sage mir vor dem Einschlafen auch gerne positive Affirmationen auf, so kann ich viel schneller ruhig einschlafen. Wie gehst du vor?

 

Ich stelle mir gerne abends abschließend folgende Situation vor: „Wie läuft mein Leben im positivsten Sinn ab, wie schaut mein idealer Tag aus?“, dabei schlafe ich auch gerne schnell ein. 

Kristina: Ja, ein guter Schlaf ist eben sehr wichtig, damit wir uns nicht gestresst fühlen.

 

Hier kann man den Darm auch als gutes Beispiel aufführen. Viele Menschen die Darmprobleme haben, können nicht gut schlafen, da bei Ihnen zu wenig Serotonin gebildet wird. Serotonin ist eine Vorstufe von Melatonin (Schlafhormon) und deswegen schlafen sie nicht gut. Die Kunden, die ihre Ernährung umstellen und ihre Darmgesundheit verbessern möchten, berichten mir, dass sie wieder gut schlafen können. 

 

Was würdest du jemandem raten, der sehr vielen Verpflichtungen nachgehen muss? 

Kristina: Das ist eine Einstellungssache. Zuerst schaut man, ob die Verpflichtungen einen stressen, aber natürlich wenn wir viel zu tun haben, können die Anforderungen auch übersteigen. Hierbei sollte man unbedingt darauf achten, welche Tagesaufgaben die wichtigsten sind. Diese Aufgaben sollte man als allererstes einplanen. Oftmals füllen wir den Tag auch gerne mit kleinen unwesentlichen Sachen, wo man an der Produktivät arbeiten kann.

Mein Tipps ist immer: sich Pausen zu gönnen und sich immer wieder Zeiten zur Entspannung einzuplanen, gerade wenn man viel zu tun hat.

Es gibt eine Studie die besagt: „Der allerschlimmste Stress ist eigentlich der, den wir selber für negativ bewerten“ , daher sollten wir den Stress freudig bewerten, versuchen die Aufgaben leichter angehen zu lassen und zu erkennen, dass sie uns dienen, unsere Ziele zu erreichen.

 

Meine Ergänzung ist, dass ich das Gefühl habe, dass viele Menschen sehr perfektionistisch sind und sich sehr viel Stress selber machen. Sie sollten sich dann einmal die Frage stellen: „Sind denn 80% nicht auch ausreichend?“  (Pareto Prinzip). Und das einmal testen, denn oftmals geht die Welt danach nicht unter. 

Kristina: Ja ich hatte vor kurz kurzem einen Workshop zu dem Thema: Emotionale Balance.  Bei fast allen Teilnehmern kam der Glaubenssatz zum Vorschein, dass sie erst gut sind, wenn sie viel leisten. Anstelle zu erkennen, dass sie auch wertvoll sind ohne etwas leisten zu müssen. Hier gilt, es den Druck einmal rauszunehmen.

 

Ja und dass sich viele dann nicht helfen lassen möchten und denken, sie müssten alles alleine meistern. Oder dass man sich gerne mit anderen vergleicht, das baut auch enormen Stress auf.

Ich glaube am Ende ist wichtig festzustellen, was passiert da gerade in meinem Kopf und wie kann ich die Situationen anders interpretieren, denn letztlich ist es nur eine Geschichte die wir uns erzählen. 

Kristina: Korrekt. Also auf allen Ebenen ansetzen, sich selber einmal auf emotionaler und mentaler Ebene besser kennenlernen, schauen was läuft gerade im Kopf ab, wie ernähre ich mich, das sollte schon sehr förderlich für den Stressabbau sein.

 

Gibt es noch etwas was du uns abschließend mitteilen möchtest? 

Kristina: Entspannt euch, seht das Schöne im Leben, genießt es, achtet gut auf euch und nehmt euch selbst am Wichtigsten!

 

Super, vielen Dank. Und die Ernährung als Grundlage mit in die Stresstrategie einzubeziehen. Denn ohne einen gesunden Darm, ohne einen gesunden Stoffwechsel kann ich den Stress nicht dauerhaft reduzieren.

 

Nun würden wir uns über jegliche Kommentare, Fragen und Rückmeldungen zu diesem Gespräch von euch freuen.

Falls ihr an einem bestimmten stressigen Punkt feststeckt und hierzu Tipps benötigt, dann schreibt uns gerne an.

 

 

Dies sind die Links zur Folge:  

Teil 1 dieses Gesprächs mit Kristina von Fuchs und Julia Gruber: 

www.kristinavonfuchs.com/stressunddarm 

Eintragung auf die Warteliste von Kristinas Onlinekurs StressLess, der im Frühjahr 2020 startet: 

https://www.kristinavonfuchs.com/stressless/ 

 

Kostenlose Darmglück Facebook Gruppe: 

www.gruber-ernaehrung.ch/facebookgruppe  

Warteliste Darmglück Kurs: 

https://www.gruber-ernaehrung.ch/warteliste-darmglueck/ 

 

Hast du Fragen an mich? Oder Rückmeldungen zum Podcast? Dann hinterlasse mir gerne eine Voicemail!: https://www.gruber-ernaehrung.ch/voicemail 

 

Darmglück Online Kurs: https://www.darmglück.com 

Instagram Profil Julia Gruber: https://www.instagram.com/juliaelisabethgruber/ 

Und hier kannst du den Selbsthypnose-Minikurs erwerben: https://www.gruber-ernaehrung.ch/selbsthypnose

Jetzt empfehle ich dir, den Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst, und wenn dir gefällt, was du hörst, dann freue ich mich wirklich sehr über eine Bewertung auf iTunes oder Apple Podcast. Denn diese Bewertungen helfen auch anderen Menschen, den Podcast zu finden, damit wir das Wissen über Darm und Gesundheit mehr verbreiten können.

Du kannst mir auch gerne eine Rezension als Voicemail hinterlassen, dazu wähle einfach folgenden Link aus: www.gruber-ernaehrung.ch/voicemail und sende mir deine Bewertung als Sprachnachricht.

Vielen Dank.

 

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