Heute geht es ums Thema: wie starte ich in den Morgen. Und darum, wie du dafür dein eigenes Morgenritual zusammenstellen kannst.

In dieser Episode spreche ich über:

  • Warum der positive Start in den Tag bereits am Abend davor beginnt
  • Welches Buch mich zu dieser Podcastfolge inspiriert hat
  • Was du morgens tun könntest, um dich positiv zu stimmen
  • Und: Weshalb der Morgen ein guter Zeitpunkt für persönliche Weiterentwicklung ist.

 

Wenn du positiv in den Morgen startest beeinflusst das die Qualität des ganzen Tages!

 

Wie schaffe ich es, dass ich am Morgen einen guten Start hinbekomme, damit der restliche Tag gut läuft?

Vielleicht hast du mich schon einmal sagen hören ‚Der Morgen bestimmt den Ton für den ganzen Tag‘. Das habe ich schonmal hinsichtlich des Frühstücks erwähnt. So wie ich morgens esse, bestimmt sehr oft  die Qualität dessen, was ich den restlichen Tag esse.

Und so ist es auch mit unseren Gedanken, unserer Laune usw.

So wie ich morgens aufstehe, so verläuft oft der restliche Tag.

Um einen guten Morgen zu verbringen ist es wichtig, wie ich abends ins Bett gehe.

 

Eigentlich beginnt die Vorbereitung für einen guten Morgen schon am Abend des Vortages.

 

Es gibt dafür eine tolle Übung. Überlege dir einfach einmal:

Wofür bin ich heute dankbar?

Ich würde dir empfehlen, es aufzuschreiben und zu versuchen, das einmal eine Woche lang durchzuziehen. Du wirst sehen, wie gut das auf dich wirkt, wenn du dir 3 Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist.

Man sagt dass der letzte Gedanke, mit dem man ins Bett geht, ist der erste Gedanke, mit dem man morgens aufwacht.

Ich habe das schon oft mit Kunden besprochen und dann kommt manchmal die Antwort ‚Mir fällt gar nichts ein, wofür ich dankbar bin‘. Wenn du das Gefühl hast, dass es dir gerade so schlecht geht und dir nichts einfällt, wofür du dankbar bist – das kann gar nicht sein!

Wenn du jemand bist, der meinen Podcast hört, gehe ich davon aus, dass du ein Smartphone besitzt, dass du irgendwas besitzt, womit du ins Internet gehen kannst. Das alleine zeigt mir schon, dass es dir gut genug geht, dass du dankbar dafür sein kannst, dass du ein Handy/Computer hast, dass du Internet hast, dass du ein Dach über dem Kopf hast.

Es gibt tausende Dinge, für die du dankbar sein kannst! Wenn es noch so kleine Dinge sind – das ist völlig egal.

Du kannst dankbar dafür sein, dass du heute etwas zum Anziehen hast.

Du kannst dankbar dafür sein, dass du nicht hungern musst.

Überlege dir wirklich, wofür du heute dankbar sein kannst. Und wenn dir nur jemand die Tür aufgehalten hat, oder dass du einen schönen Vogel gesehen  hast, oder dich jemand angelächelt hast.

Es können natürlich auch große Dinge sein. Je länger und öfter du die Übung machst, desto mehr wird dir einfallen, wofür du dankbar sein kannst!

Der erste Schritt, um einen guten Morgen zu haben ist, abends deine Gedanken auf das zu fokussieren, was momentan in deinem Leben gut läuft.

Es ist eine stärkere Wirkung, wenn du es aufschreibst (z. B. in ein schönes Notizbuch). Versuche es einfach mal die nächsten 7 Tage und schau, wie es sich auf dein Leben auswirkt.

 

Vermeide, dass das erste was du morgens tust, etwas ist, das dich stresst

Wenn du morgens aufwachst, fallen dir dann vielleicht zuerst positive Gedanken ein. Und wenn nicht, versuche mal dich so zu programmieren, dass wenn du morgens aufwachst an etwas Positives denkst, wofür du dankbar bist.

Ich empfehle dir morgens nicht direkt etwas zu tun, was dich stresst (z. B. deine heutigen Termine anschauen). Eventuell versuchst du mal, nicht als erstes auf dein Handy zu schauen – es kann sein, dass du zuerst was Negatives siehst, oder liest.

Man schläft übrigens auch besser, wenn das Handy nicht neben dem Kopf liegt. Vielleicht solltest du mal ausprobieren, das Handy nicht im Schlafzimmer zu haben – stattdessen kannst du dir einen anderen Wecker kaufen, falls du das Handy als Wecker benutzt.

Um den guten Morgen für dich zu gewinnen hat den Grund, neue Gewohnheiten zu setzen und positiv in den Morgen zu starten.

 

Buchempfehlung: The Miracle Morning

 

Ein gutes Buch, das ich dir dazu empfehlen kann, ist von Hal Elrod ‚Miracle Morning. Die Stunde, die alles verändert’*
https://amzn.to/2IQ6n3Y

Das Buch habe ich bereits vor ein paar Jahren gelesen und finde es sehr empfehlenswert.

Hal Eldrod hat durch eigene persönliche Krisen dieses System entwickelt, wie er sich morgens programmiert, um einen guten Tag zu haben und hat quasi ein System entwickelt, wie ein Morgenritual für ihn aussehen kann.

Ich würde es einfach mal als Inspiration lesen. Du musst es nicht genauso machen, wie er – aber er hat sehr gute Gedankengänge, wie er zu diesem System gekommen ist und er hat gute Vorschläge, wie so ein Ritual aussehen könnte.

Ich erzähle dir gerne etwas mehr aus dem Buch – du musst es nicht genauso machen – es ist nur als Anregung gedacht, dass du dir dein eigenes Morgenritual zusammenstellen kannst.

Viele Leute scheuen sich am Morgen was Neues anzufangen, weil sie zu wenig Zeit haben und nicht fit genug sind. Da würde ich dir empfehlen, wie ich vorhin gesagt habe, dass du dir 7 Tage abends Notizen machst. Wenn du es nachher doof findest und es dir nicht hilft, dann lass es weg. Aber versuche es einfach mal durchzuziehen.

Hal hatte dasselbe Problem. Das schreibt er auch in dem Buch. Er dachte auch, dass er morgens nichts machen kann. Hat dann aber bemerkt, dass es zeitlich gesehen nur morgens funktioniert, weil er abends keine Zeit hatte (Zeit mit Familie verbracht etc.). Morgens war der einzige Zeitpunkt, wo er an seiner persönlichen Weiterentwicklung arbeiten konnte. Und so geht es vielen anderen Menschen auch. Zudem kommt, was ich vorhin bereits erwähnte, dass ‚der Morgen den Ton für den ganzen Tag setzt‘.

Deswegen probier‘ es einfach mal aus, wenn du dann merkst, dass es nicht geht, kannst du es immer noch anders gestalten.

 

Beispiel eines Morgenrituals

 

Hal hat sich über das Thema ‚Persönliche Weiterentwicklung‘ an dieses Morgenritual gemacht, weil er gehört hat, dass dein Erfolgslevel von der Weiterentwicklung abhängt. Du kannst nie mehr Erfolg haben, als dass du dich persönlich weiterentwickelt hast.

Das hat ihn sehr fasziniert. Und eben diese persönliche Weiterentwicklung hat dazu geführt, dass er sich Gedanken gemacht hat und ein System entwickelt hat, das aus 6 verschiedenen Punkten besteht.

Der Punkt Stille (z. B. Meditation)

Der Punkt Affirmationen (positive Sätze, die er sich gesagt hat)

Der Punkt Visualisieren (Vorstellen von positiven Dingen, die er erreichen wollte)

Der Punkt Sport (Teil seines Morgenrituals)

Der Punkt Lesen (Inspirationslektüren)

Der Punkt Schreiben (Dinge aufschreiben, Notizen machen)

 

Entwickle am besten deine eigene Morgenroutine

Das ist das, was Hal vorschlägt. Ob du diese Dinge genauso machst, spielt keine Rolle. Ich würde dir empfehlen ein paar Dinge, die dir ein gutes Gefühl geben, zu überlegen, die du morgens machen könntest.

Du kannst mit 2-3 Dingen anfangen, es müssen nicht direkt 6 sein.

Hals Ritual dauert eine Stunde. Wenn du diese Zeit morgens nicht hast, könntest du jedes von diesen Punkten einfach nur 1 oder 2 Minuten machen. So schlägt er es in seinem Buch vor. Er sagt, dass du das Ritual auch in 6 Minuten machen kannst.

Du bestimmt die Länge deines Rituals selbst.

Der Vorteil eines Rituals ist, dass wenn du bewusst in den Morgen startest, wirst du nicht direkt in eine Stressreaktion reinkommen (spät dran, Hektik, usw.).

Überlege dir, wie ein idealer Morgen für dich aussehen könnte – was du dir und deiner Seele gutes tun kannst.

Meditation finde ich persönlich ist was ganz Tolles, oder du kannst ein paar Seiten eines inspirierenden Buches lesen, du kannst Yoga-Übungen machen, laufen gehen, oder ein Glas Wasser trinken.

Ein gutes Frühstück ist sehr wichtig und sich Zeit dafür nehmen (10 Minuten können auch schon ausreichend sein. Hauptsache, du hast dabei Ruhe).

Weitere Ideen für ein Ritual wäre z. B. für mich persönlich, dass ich mir eine kleine Skizze mache, oder etwas ausmale. Ich mag Farben, ich male gerne – das bringt mich morgens in eine gute Stimmung.

Visualisieren finde ich auch eine tolle Angewohnheit.

Ich persönlich habe mir für morgens den ‚Healing Code‘ vorgenommen, ein für mich persönlich inspirierendes Buch.

Darin wird eine Art Selbstheilung in einem gewissen Ablauf vorgeschlagen.

Such dir ruhig Inspiration, versuche vielleicht auch mal unterschiedliche Dinge morgens einzubauen. Dinge, die dich stärken und dir Kraft geben und dich in eine gute Stimmung versetzen. Das kann auch ein schönes Lied sein, was dir gute Laune gibt, oder ein bisschen auf dein Lieblingslied tanzen.

Dein Haustier streicheln.

Es gibt ganz viele Dinge, die dich in kurzer Zeit in ein gutes Gefühl bringen und gar nicht so viel Zeit beanspruchen.

 

Komme ins Tun und probiere es einfach aus

 

Mein Vorschlag ist jetzt:

Überlege dir 2-3 Dinge, die eine positive Gewohnheit am Morgen sein könnten und schreibe sie dir auf. Überlege dir, wie lange du für dein Ritual brauchst und versuche es 7 Tage lang durchzuziehen.

Die 7 Tage reichen natürlich nicht, um langfristig eine positive Gewohnheit draus zu machen, aber es reicht um auszuprobieren, ob es dir passt, ob es dir hilft und ob es dir gut tut.

Je positiver du deinen Morgen startest, umso positiver verläuft dein Tag!

Das ist meine Erfahrung.

Ich kann dir wirklich empfehlen das Buch von Hal Elrod zu lesen, weil er darin gute Tipps gibt und weil du das Lesen dieses Buches durchaus als Morgenritual mit reinnehmen kannst. Er erklärt darin ganz genau, wie sein Ritual abläuft. Das wollte ich dir als kleinen Impuls einfach mitgeben.

Mir ist wichtig, dass du es mal ausprobierst und aufschreibst und vielleicht nach 7 Tagen mal reflektierst, wie es so war und dich hoffentlich dazu entscheidest, die ersten Minuten oder Stunden deines Tages dir mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Ich freue mich, wenn du dich bei mir meldest und mir mitteilst, ob du es gemacht hast und wie du dich damit gefühlt hast und ob du es weiterhin machen wirst.

Jetzt empfehle ich dir, den Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst, und wenn dir gefällt, was du hörst, dann freue ich mich wirklich sehr über eine Bewertung auf iTunes oder Apple Podcast. Denn diese Bewertungen helfen auch anderen Menschen, den Podcast zu finden, damit wir das Wissen über Darm und Gesundheit mehr verbreiten können.

 

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