10 Anzeichen, dass mit deinem Darm etwas nicht in Ordnung ist

 In dieser Folge spreche ich über:  

  • Welche Symptome sprechen dafür, dass mit deinem Darm etwas nicht stimmt? 
  • Welche Ursachen könnten dahinterstecken, wenn du diese Anzeichen hast? 
  • Warum es ohne Ernährung nicht gehen wird, deinen Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen 
  • Was du neben der Ernährung sonst noch Gutes für deinen Darm tun kannst 


Viele körperliche Symptome werden nicht mit dem Darm in Verbindung gebracht. Dabei hat fast jede Fehlfunktion in der Gesundheit mit dem Darm etwas zu tun! 

 

Welche Anzeichen gibt es?

Bei den folgenden Anzeichen solltest du hellhörig werden und dich neben der medizinischen Behandlung zusätzlich auch um deinen Darm und deine Ernährung kümmern:
 

  1. Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, unregelmässige Verdauung 
  2. Hautprobleme wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne Rosacea, unreine Haut, Ekzeme 
  3. Allergien wie Heuschnupfen, Tierhaare, Staub aber auch Asthma oder sonstige Probleme der Atemwege 
  4. Hormonelle Beschwerden, auch Unfruchtbarkeit 
  5. Müdigkeit, Schlafstörungen 
  6. B12 oder Eisenmangel 
  7. Stimmungsschwankungen, Depressionen 
  8. Chronische Entzündungen, die fast allen Zivilisationskrankheiten zugrunde liegen 
  9. Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Psoriasis, Multiple Sklerose 
  10. Chronische Gewichtsprobleme, egal ob Übergewicht oder Untergewicht 
  11. Bonus-Anzeichen, das ich erst während der Aufnahme hinzugefügt habe: Pilzerkrankungen (Nagelpilz, Fusspilz) oder Blasenentzündung 

 

Lies dazu auch unseren Blogartikel „7 Anzeichen, dass du dich um den Darm kümmern solltest“ 

In der Podcastfolge habe ich die Bristol Stuhlformen Skala angesprochen, hier findest du mehr Informationen darüber.

 

Welche Ursachen können dahinterstecken, wenn du Anzeichen dafür hast, dass in deinem Darm etwas nicht stimmt?  

  • Kaiserschnitt: Wenn du per Kaiserschnitt zur Welt gekommen bist, dann ist es gut möglich, dass du so schon eine ungünstige erste Besiedlung des Darms bekommen hast, weil du nicht durch den Geburtskanal gekommen bist. Denn dort nehmen wir die ersten guten Bakterien auf.  
  • Antibiotikaeinnahme: Antibiotika zerstören nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Bakterien. Je früher im Leben und je öfter du Antibiotika einnehmen musstest, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du dadurch auch deine Darmflora durcheinandergebracht hast. 
  • Fernreisen: Du kannst dir in anderen Ländern durchaus schlechte Bakterien, Parasiten oder andere Probleme auflesen, deswegen empfehlen wir auch, dass du bei Reisen in ferne Länder am besten vorher schon ein Probiotikum einnimmst, damit dein Darm schädliche Dinge sofort abwehren kann 
  • Generell Medikamenteneinnahme: Viele Medikamente verändern das Milieu im Darm und haben somit eine negative Auswirkung auf die Darmflora 
  • Ungünstige Ernährung: Raffinierte, industriell gefertigte Nahrung, zu viel Zucker, aber auch zu wenig Abwechslung im Essen oder zu schnelles Essen stören den Darm 
  • Stress: Bringt erhöhte Stresshormone mit sich, kann Entzündungen fördern, wirkt sich bremsend auf die Verdauung aus und kann somit Mit-Verursacher von Darmproblemen sein 

Warum es ohne Ernährung nicht gehen wird, deinen Darm wieder in Ordnung zu bringen:

Viele Leute denken, es reicht , sogenannte Darmsanierungsmittel einzunehmen und vergessen dabei, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle spielt, ob diese Mittel überhaupt wirken können! 

Weil du durch ungünstige Nahrung ständig das Milieu im Darm negativ veränderst, kann das dazu führen, dass eigentlich positive Mittel wie Probiotika ihre Wirkung gar nicht entfalten können.
Gewisse Nahrungsmittel können ausserdem Entzündungen fördern, und wenn du ständig neue entzündliche Prozesse generierst, kann der Darm nicht heilen! Solche entzündungsfördernden Nahrungsmittel sind unter anderem Omega-6 reiche Öle, Zucker, Weissmehlprodukte, Weizen und Kuhmilchprodukte. Nicht bei jedem Menschen löst alles gleich eine Entzündung aus, es kommt auf die Qualität und die Menge der Nahrungsmittel an! Einseitige Ernährung führt auch zu einer Verarmung der Artenvielfalt der Darmbakterien. Abwechslungsreich zu essen ist deswegen entscheidend, um die Bakterien-Diversität zu erhöhen.

 

Was kannst du ausser der Ernährung sonst noch Gutes für deinen Darm tun

Die Ernährung alleine kann es auch nicht immer richten, deswegen wirst du den grössten Erfolg mit deinem Darm haben, wenn du das Thema von möglichst vielen Seiten angehst. 

Du kannst zum Beispiel: 

  • Probiotika und Präbiotika einnehmen (wir haben die Produkte von Arktis BioPharma im Einsatz) 
  • Fermentierte Nahrungsmittel selber machen oder wenn du gute Produkte in Rohkostqualität (nicht pasteurisiert) findest, dann kannst du diese auch kaufen 
  • Stress abbauen auf eine Art und Weise, die zu dir passt, aktiv oder passiv, mit Sport, Meditation, Natur, guten Gesprächen und so weiter! 

 

Wenn du diesen Podcast zeitnah hörst, dann empfehle ich dir, auch an meinem kostenlosen Webinar vom 18. oder 19. September teilzunehmen. Das Thema des Webinars ist: „5 Dinge über den Darm, die dir niemand sagt und was das für deine Gesundheit bedeutet!“ 

Findet statt am 18.9. um 20:00 und am 19.9. um 10:00 Uhr
www.gruber-ernaehrung.ch/webinar-5-dinge  

Möchtest du mehr für deinen Darm tun? Unser Online-Kurs Darmglück startet demnächst wieder:
Onlinekurs Darmglück 

Jetzt empfehle ich dir, den Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst, und wenn dir gefällt, was du hörst, dann freue ich mich wirklich sehr über eine Bewertung auf iTunes oder Apple Podcast. Denn diese Bewertungen helfen auch anderen Menschen, den Podcast zu finden, damit wir das Wissen über Darm und Gesundheit mehr verbreiten können.

Subscribe on Android

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?

[woocommerce_my_account]