Meine Ernährungsphilosophie oder warum ich dir nicht sage, dass du ab sofort Veganer werden sollst.

In dieser Folge lernst du:

  • Warum ich Ernährung nicht für eine Religion halte
  • 6 Prinzipien, die für eine gesunde Ernährung allgemeingültig sind
  • Bei welchen Beschwerden du hellhörig für das Thema Ernährung werden solltest
  • Worauf bereits erkrankte Menschen bei der Ernährung besonders achten sollten
  • Wie ich mich selber ernähre

Es gibt nicht DIE eine gesunde Ernährung.

Wir alle wollen am liebsten Regeln haben, konkrete Schritte, mach dies und tu das nicht. Ich behaupte aber: Diese strikten für alle gleichen Regeln gibt es gar nicht!

Wir sind Individuen und jeder reagiert unterschiedlich auf Nahrung, hat andere Vorlieben und auch eine andere Einstellung, Lebenssituation oder stammt beispielsweise aus einem anderen Kulturkreis.

Es gibt Prinzipien, einen gewissen Rahmen und wir haben ja auch unsere menschliche Genetik, die ein paar Gegebenheiten vorgibt. Um diese allgemeingültigen Prinzipien und um ein paar persönliche Meinungen und Empfehlungen von mir, geht es in diesem Artikel/in dieser Folge.

Ernährung ist keine Religion. In der Religion ist es tendenziell so, dass du z.B. Christ, Moslem oder Buddhist bist und das auch bleibst. Vielleicht änderst du einmal im Leben deine Religion, weil du heiratest oder weil du erwachsen geworden bist und nicht mehr an das glaubst, womit deine Eltern dich geprägt haben. Prinzipiell jedoch ändern wir an unserer Religion meist nicht viel während unseres Lebens.

Aber Ernährung ist keine Religion! Du verrätst nicht deine Prinzipien, wenn du von einem Tag auf den anderen deine Ernährung umstellst. Und du darfst und sollst deine Ernährungsweise ruhig ab und zu mal ändern! Gewisse Phasen einlegen. Experimentieren. Die Ernährung anpassen, zum Beispiel an dein Alter, deine Lebensweise, deine Hobbies oder auch an deinen Gesundheitszustand. Denn: Wer krank ist sollte doch anders essen, als wer gesund ist.

Aber das scheint soooo schwer zu verstehen zu sein!

Oder wie erklärst du dir, dass viele Ernährungsexperten allgemeine Empfehlungen geben, wie zum Beispiel vegan, rohköstlich, kohlenhydratreich, eiweissbetont, mit Fleisch, vollwertig, etc. zu essen?

Ich denke, das kommt daher, dass viele Ernährungsberater am eigenen Leib eine positive Erfahrung mit der einen oder anderen Ernährungsform gemacht haben und dann denken, dass diese eine Ernährungsweise für alle anderen Menschen auch funktionieren muss!

Dabei vergessen sie aber eben die Individualität ihrer unterschiedlichen Klienten. Was mir gut tut, muss dir noch lange nicht auch gut tun!

Deswegen wirst du von mir nie hören, dass alle Menschen Veganer werden müssen oder dass alle Menschen Fleisch essen müssen. Oder, dass nur die Paleo Ernährung das einzig wahre ist. Sondern ich möchte dir lieber die allgemein gültigen Prinzipien einer für uns Menschen gesunden Ernährung vermitteln, den Rahmen abstecken und dir Tipps dafür geben, wie du selber wieder spürst, welche Ernährung die richtige für dich ist und welche nicht.

Übrigens kann es auch sehr gut sein, dass du dich zum Beispiel vegan ernährst und dich zwei Jahre lang super fühlst damit. Und dann auf einmal das Bedürfnis nach einem Ei oder einem Stück Fleisch verspürst. Das heisst, was zwei Jahre lang gut funktioniert hat, muss nicht zwingend für den Rest deines Lebens die richtige Ernährung für dich sein.

Michael Pollan hat gesunde Ernährung einmal so zusammengefasst: Eat Real Food. Not Too Much. Mostly Plants. Also: Iss richtige Nahrung. Nicht zu viel. Vor allem Pflanzen.

Das ist schon einmal ein sehr guter Ansatz, finde ich!

Kommen wir also zu den sechs Prinzipien, an die du dich getrost halten kannst, wenn du dich einfach gesund ernähren möchtest, und du keine chronische Krankheit hast oder dich in einer speziellen Lebenssituation befindest, die eine andere Ernährung erfordert.

Diese Prinzipien funktionieren, egal welches deine Ernährungsform ist!

1. Iss nur natürliche Nahrungsmittel.
Gemüse, Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte, Obst und so weiter. Natürlich kannst du auch Dinge essen, die aus diesen Nahrungsmitteln gemacht sind, wenn keine E-Nummer, Konservierungsmittel, Haltbarkeitsmittel etc. mit drin sind. Und für alle, die jetzt sagen: «Dann kann ich ja kaum mehr etwas kaufen, überall ist Zucker drin!» Da kann ich dir nur erwidern: «Fang an dir die Rohmaterialien zu kaufen und selber zu kochen.»Und dass es nichts zu kaufen gibt, stimmt so auch nicht ganz… Wir haben im Supermarkt letztens zum Beispiel eine Gazpacho gekauft, wo nur Gemüse, Öl und Gewürze drin waren. Und sonst gar nichts. Sowas gibt’s. Immer mehr.Warum ist es wichtig, natürliche Nahrungsmittel zu essen? Weil der Körper mit den ganzen künstlichen Stoffen nichts anfangen kann. Sie schaden zum Beispiel unserer Darmflora, bringen Hormone und Signale durcheinander und sie gaukeln dem Körper etwas vor, was nicht da ist.

2. Mache Pausen zwischen den Mahlzeiten und iss maximal drei Mal am Tag.
Dieses Prinzip scheint mittlerweile unter den Ernährungs-Wissenschaftlern neben dem Prinzip der natürlichen Nahrung eines der am wenigsten umstrittenen zu sein. Das ständige snacken ist für unseren Körper nicht gut, weil unsere Verdauungsorgane wie Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, Leber usw. dauerhaft beansprucht werden. Es müssen Enzyme gebildet, Insulin ausgeschüttet, Säfte produziert werden und somit kommt der Körper nie zur Ruhe.Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl oder auch ein verschobenes Darmmilieu haben manchmal einzig und allein mit dem häufigen Essen zu tun.Wir sind nicht gemacht fürs ständige Essen! Unser Darm und unsere Verdauung brauchen 4-5 Stunden, um Nahrung zu verarbeiten, und wenn wir ständig wieder neue Nahrung nachschieben, dann führt das zu unnötigen Problemen. Wir Menschen haben einen Hungerstoffwechsel und sind durchaus auch gemacht für Fastenperioden. Wir fallen nicht tot um, wenn wir einmal 5 Stunden nichts gegessen haben. Versprochen!Und falls es dir so geht, wie dem Typen in der Werbung, der zur Diva wird, weil er ein paar Stunden nichts gegessen hat, dann ist das nächste Prinzip besonders wichtig für dich. Das ist nämlich ein deutliches Zeichen, dass mit deinem Zuckerstoffwechsel etwas nicht stimmt.

3. Ernähre dich zuckerbewusst und kohlenhydratarm.
Wir sind genetisch programmiert auf 30g Zucker pro Tag. Und damit meine ich auch den Zucker im Obst, denn ein Apfel hat beispielsweise schon 10g Zucker. Man geht davon aus, dass wir deutschsprachigen Europäer statt 30g Zucker täglich ungefähr 100g Zucker zu uns nehmen. Das heisst, wir überfordern unser System täglich um etwa das Dreifache!Ich glaube, dass alleine sollte als Argument schon genügen. Stell dir vor, du hast eine Maschine, die für eine gewisse Kapazität ausgelegt ist. Zum Beispiel einen Drucker, der für 100 Seiten pro Tag gemacht ist und du druckst jeden Tag 1000 Seiten aus. Geht der Drucker sofort kaputt? Wahrscheinlich nicht!Also, das heisst, lass Süssigkeiten lieber weg, iss nicht zu viel Obst und trinke vor allem keine Süssgetränke. Aber auch schnelle Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot, Reiswaffeln und Müsli werden sehr schnell in Zucker umgewandelt. Was es damit auf sich hat erfährst du bald in der Podcast Folge über Zucker.Warum ist das mit dem Zucker so wichtig? Darüber könnte ich stundenlang sprechen. Hier sage ich schon einmal so viel:

Zu viel Zucker erhöht deinen Insulinspiegel permanent, und ständig hohe Insulinspiegel führen zu Fettaufbau, Hormonveränderungen, eine durcheinandergeratene Darmflora, Entzündungen und auch einem geschwächten Immunsystem. Ausserdem führt es zu Blutzuckerschwankungen, ständigem Hunger und somit auch zum Sich-Überessen, wenn dein Insulinspiegel immer hoch ist.

Deswegen hat das mit dem Zucker für alle Menschen Gültigkeit. Auch für die Schlanken. Denn es geht nicht in erster Linie ums Dickwerden bei zu viel Zucker, sondern ums Krankwerden.

Kennst du übrigens unser Zuckerquiz? Hier kannst du dich selber testen, ob du zuckersüchtig bist, und falls ja, wie sehr.

Jetzt kommen wir zu Prinzip Nummer 4, und das ist das meiner Meinung nach am meisten unterschätzte Prinzip! Und eigentlich ist es so einfach umzusetzen.

4. Trinke möglichst nur Wasser, und davon genug.
Eine gute Faustregel ist, 30-35 ml pro Kilogramm Körpergewicht zu trinken. Und zwar stilles Wasser oder Leitungswasser. Das heisst, wenn du 70kg wiegst, wären das 2,1-2,4 Liter Wasser.
Wasser ist ein Transportmittel und ein Reinigungsmittel. Es transportiert Nährstoffe an ihren Bestimmungsort im Körper und nimmt Abfallstoffe wieder mit.
Auch dein Darm braucht Wasser, damit Bakterien und Abfallprodukte durch dein Verdauungssystem transportiert werden können. Wenn du dehydriert bist, kann dies das Gleichgewicht in deinem Darmmilieu durcheinanderbringen, was unter anderem auch zu Entzündungen führen kann.
Oft kommt jetzt die Frage: «Kann ich auch ungesüssten Tee trinken anstatt Wasser?» Weil es erstaunlich viele Menschen gibt, die von sich sagen, dass sie Wasser nicht mögen. Aber da gibt es keinen Kompromiss. Wir bestehen aus Wasser und unser Körper braucht Wasser. Tee ist eine gesättigte Flüssigkeit, da ist schon etwas drin. Somit kann es weniger transportieren. Und deine Fenster würdest du ja übrigens auch mit Wasser putzen und nicht mit Tee, nicht wahr?
Also, Wasser. Ohne Kohlensäure.

5. Iss viel Gemüse
Die Hälfte deines Tellers sollte aus Gemüse bestehen. Denn Gemüse enthält wertvolle Ballaststoffe, gleicht deinen Säure-Basenhaushalt aus, liefert Antioxidantien und viele weitere Nährstoffe. Außerdem hilft es dir sehr für deine Sättigung, da es Volumen bringt und viel hochwertiges Wasser enthält.Ich habe die schlechte Angewohnheit, dass ich im Supermarkt gerne in die Einkaufswagen der anderen Leute schaue und ich entdecke häufig wenig bis gar kein Gemüse. Tomaten scheinen oft das Alibi Gemüse zu sein, oder das einzige Gemüse, das alle in der Familie mögen. Und auch wenn ich die Ernährungsgewohnheiten meiner Kunden abfrage stelle ich fest, dass Gemüse schon bei vielen Menschen untervertreten ist. Und das lege ich dir sehr ans Herz, das zu ändern. Gemüse ist die Basis unserer Ernährung, wenn wir einen gut funktionierenden Stoffwechsel haben wollen.Wichtig für den Darm und die Bakteriendiversität ist da aber schon auch die Abwechslung, dass du nicht immer das gleiche isst.
Ich weiss, dass Gemüse da schon ein wenig tricky sein kann, das schmeckt nicht jedem gleich gut und viele trauen sich auch an die Zubereitung nicht so richtig ran. Deswegen wird es auf jeden Fall auch noch eine Podcast Folge geben, wo ich dir Tipps für mehr Gemüse im Alltag gebe, auch wenn du heikle Esser mit am Tisch hast.

6. Iss hochwertige Nahrungsmittel
Mit hochwertig meine ich vor allem, traditionell produzierte Lebensmittel. Gemüse, das in seinem natürlichen Tempo in der Erde wachsen durfte zum Beispiel. Oder Fleisch aus artgerechter Haltung, das auch vernünftiges Futter bekommen hat. Gute Fette, die nicht hocherhitzt wurden oder künstlich gehärtet.
Warum ist das wichtig? Weil diese Nahrungsmittel in deinem Körper landen. Die Nährstoffe werden in deinem Körper verteilt, sie werden zur Energiegewinnung gebraucht aber auch eingebaut in Zellwände, Haut, Haare, und so weiter!
Der Körper kann seine Reparaturen nur mit Baumaterial durchführen, das du ihm lieferst. Und deswegen ist die Qualität entscheidend.
Ausserdem sind die Sättigung und die Zufriedenheit weit höher, wenn du gute Nahrung zu dir nimmst. Und ja, gute Nahrung ist teurer. Dafür brauchst du aber auch weniger davon. Viele Leute würden schon viel Geld sparen, wenn sie einfach auf die Snacks und Getränke verzichten würden.

Wie gesagt, das sind die allgemeingültigen Prinzipien für gesunde Menschen mit einem «normalen» Lebensstil. Und ob du dabei vegetarisch, vegan, paleo, oder einfach vollwertig und bewusst isst, spielt eigentlich keine grosse Rolle. So lange es dir dabei gut geht!

Wenn du gesund bist, dann kannst du natürlich auch die eine oder andere Ausnahme machen und nicht alles so eng sehen. Unter gesund verstehe ich allerdings, dass du keine Beschwerden hast und auch keine Medikamente nimmst. Wenn du einen normalen Blutdruck hast aber täglich eine Pille dafür schluckst, dann zähle ich das nicht mehr zu gesund.

Wenn du dich aber in einer aussergewöhnlichen Situation befindest, wie zum Beispiel, dass du Leistungssport betreibst oder bei der Feuerwehr bist, wenn du schwanger bist oder eine chronische Krankheit hast, dann müssen diese Prinzipien natürlich entsprechend angepasst werden.

Viele Krankheiten haben übrigens einen entzündlichen Hintergrund, egal ob das Alzheimer, Heuschnupfen, Neurodermitis oder MS ist, und da lohnt sich auf jeden Fall, die Ernährung anzuschauen. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, wenn du bei chronischen Erkrankungen die Ernährung nicht gesund gestaltest, dann wirst du auch nicht gesund werden. Dann verbaust du dir einen ganz grossen Teil deiner Fähigkeit zur Selbstheilung. Ich sage nicht, dass die Ernährung alleine alles richtet. Aber ohne sie funktioniert’s einfach nicht.

Ich habe letztens ein Ayurvedisches Sprichwort gelesen. Ich weiss das genaue Zitat nicht mehr. Aber der Sinn war ungefähr, dass Medikamente nur wirken können, wenn du dich gesund ernährst. Und wenn du dich gesund ernährst, dann brauchst du auch keine Medikamente.

Ziemlich treffend.

Was ändert sich an den 6 Prinzipien, wenn du krank bist?
Da ja eben oft eine Entzündung mit im Spiel ist solltest du dich zusätzlich zu den 6 Prinzipien auf jeden Fall anti-entzündlich ernähren und somit während der Heilungsphase auf Zucker komplett verzichten. Also auch nicht die 30g pro Tag nehmen.

Je nach Krankheit kann es Sinn machen, Weizen und Milchprodukte wegzulassen, lieber gekochtes Gemüse statt Rohkost zu essen oder auch morgens mal lieber einen Getreidebrei oder eine Suppe zu nehmen. Solche Dinge schauen wir zum Beispiel in meinem Online-Kurs Darmglück genauer an, der demnächst wieder starten wird.

Ich würde dir auf jeden Fall sehr raten, im Krankheitsfall die Ernährung nicht als letzten möglichen Strohhalm anzuschauen, wenn alles andere nicht funktioniert hat, sondern sie von Anfang an gleich zu integrieren. Die Heilung wird weitaus schneller verlaufen.

Bitte unterschätze die Kraft der Ernährung nicht. Sie wird meiner Meinung nach von Medizin, Politik und Gesellschaft drastisch unterschätzt. Aber von dir hoffentlich nicht.

Und falls du dich jetzt fragst, wie ich mich selber ernähre, gebe ich dir gerne einen kleinen Einblick!

Ich esse eigentlich alles, natürlich nur echte natürliche Nahrung von hoher Qualität.

Gerne gehe ich auf dem Markt einkaufen, leider schaffe ich es nicht so oft, wie ich es gerne würde. Ansonsten kaufe ich meist in der Bio-Abteilung oder im Bioladen ein. Fleisch haben wir direkt vom Bauern oder in Mallorca aus einer tollen Metzgerei in Llucmajor, die versichert, dass die Tiere keine Antibiotika bekommen und auch gut gehalten werden.

Wir essen meistens nur 2 Mal am Tag, fast immer selbst gekocht, ab und zu gehen wir auch aus. Ich achte darauf, viel Gemüse zu kochen, mein Mann ist mässig begeistert, aber er isst es schon viel lieber als früher. Wir essen wenig Kohlenhydrate, so gut wie keinen Weizen, wenig Milchprodukte, viel gutes Fett und ab und zu machen wir auch mal eine Ausnahme und essen ein Brot oder ein Eis.

Immer mal wieder probieren wir andere Ernährungsformen aus, zuletzt die ketogene Ernährung. Darüber wird es ganz bestimmt auch noch eine Podcast Folge geben.

Ich hoffe, dir hat diese Folge Spass gemacht und du konntest was für dich mitnehmen. Wenn es dir gefallen hat, dann schreibe mir eine Bewertung auf iTunes, diese Bewertungen helfen anderen Menschen, den Podcast ebenfalls zu finden!

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