In dieser Folge spreche ich über:

  • Warum Abnehmen nicht in erster Linie ein rein ästhetisches Thema ist
  • Warum Kalorienzählen nicht funktioniert
  • Was Zuckerspiegel und Insulinausschüttung mit Körperfett zu tun haben
  • Wie der Darm mit dem Abnehmen zusammenhängt
  • Und: wie deine darmfreundliche Ernährung aussehen könnte, damit du zusätzlich auch noch abnimmst

 

 

Kalorien zählen funktioniert nicht

Heute geht es um das Thema Abnehmen. Ich würde es gerne von einer anderen Seite beleuchten, als es oft vermittelt wird. Die meisten Menschen denken heute immer noch, dass es nur auf die Kalorien ankommt. Hauptsache, Du isst weniger, als Du verbrauchst und Du nimmst automatisch ab. Das sagen viele.

Wenn es wirklich so wäre, dann wären nicht so viele übergewichtig und dann würden mehr Menschen abnehmen. Da werde ich Dir nachher ein paar Dinge zu erklären, weil die Realität sieht wirklich so aus, dass ich ständig Nachrichten von Frauen und Männern bekomme, die mir schreiben:

‚Julia, ich esse gesund und ich gebe mir große Mühe. Ich bewege mich wirklich viel, ich mache regelmäßig Sport. Und trotzdem nehme ich nicht ab, wie kann das sein?!‘

Es gibt Menschen, die mir schreiben, dass sie durch gesunde Nahrung sogar zunehmen! Vielleicht geht’s Dir auch so.

Dann ist diese Folge auf jeden Fall für DICH! Vielleicht denkst du dir aber auch ‚Ob die Leute wirklich so gesund essen, wie sie behaupten? Vielleicht schummeln sie einfach und deswegen funktioniert es nicht?‘ Auch dann ist diese Folge für Dich, denn ich werde ein paar Zusammenhänge erklären, wie der Darm mit dem Körpergewicht zusammenhängt.

Deswegen ist diese Folge für Dich relevant, wenn Du kein Übergewicht hast und einfach Deine Verdauung und Deinen Darm optimieren möchtest. Ich habe mich etwas davor gedrückt eine Folge über das Abnehmen zu machen, so klischeemäßig

 

Beim Abnehmen geht es um  viel mehr als nur das Aussehen

Im Januar sprechen alle über das Abnehmen‘ und abnehmen hat oft etwas Oberflächliches an sich, aber ich finde, dass es beim Abnehmen wirklich um mehr geht, als nur um das gute Aussehen.

Übergewicht kann ganz viele Folgen mit sich tragen, die nichts mit dem Aussehen zu tun haben, wie zum Beispiel Gelenkschmerzen, oder Kurzatmigkeit, oder wenn man sich Bücken muss. Wenn Du jetzt denkst ‚Ja so schlimm ist es ja auch wieder nicht. Dann habe ich halt ein bisschen Knieschmerzen, oder kann vielleicht nicht unbedingt zum nächsten Bus rennen, wenn er mir fast vor der Nase wegfährt.‘ Natürlich kann man sich damit arrangieren.

Die Frage ist einfach: Was passiert vielleicht in zwei oder drei Jahren?

Stell Dir vor wenn Du nichts gegen das Übergewicht tust –  und typischerweise wird es jedes Jahr ein bisschen mehr – wie wirst Du in zwei bis drei Jahren sein? Da kann es durchaus sein (das ist alles schon vorgekommen), dass das Übergewicht verhindert, Deine Arbeit richtig auszuführen, weil Du evtl. nicht mehr lange stehen kannst. Oder Du kannst Dich nicht zu 100% um Deine Kinder kümmern, so wie Du es gerne würdest, weil Du einfach zu müde, oder unbeweglich bist, um mit ihnen zu spielen.

Es gibt viele Menschen die berichten, dass sie sich immer mehr zurückziehen, an Selbstwert verlieren, an Auftreten verlieren und das kann bis hin zur Isolation führen. Das würde ich auf keinen Fall für Dich wollen.

Auch wenn Du vielleicht nur ein paar Kilo zu viel hast: gehe es lieber jetzt an, als zu warten, bis es immer schlimmer wird.

 

Nahrungsmittel haben eine Wirkung im Körper

Es wird wirklich noch sehr oft behauptet, dass Kalorien das einzige Maß aller Dinge ist, dass Du einfach weniger essen musst, als Du verbrauchst und dann nimmst Du automatisch ab. Dabei wird komplett vergessen, dass Nahrungsmittel eine Wirkung im Körper haben.

Kein Mensch kann behaupten, dass 100cal aus Brokkoli die gleiche Wirkung im Körper haben, wie 100cal aus Schokolade.

Das kann jedes Kind nachvollziehen, dass das nicht das Gleiche ist. Es ist ja so, dass die Menge an Brokkoli, die man essen muss um auf 100cal zu kommen viel höher ist, als die Menge von Schokolade. Das heißt, die Sättigung wird ganz anders sein. Oder es ist so, dass es Nahrungsmittel gibt, die zum Beispiel die Entzündungen fördern, oder die den Zuckerspiegel steigen lassen. Das ist ein wichtiger Mechanismus, den ich gerne noch erklären möchte.

Immer wenn Du Nahrungsmittel isst, die Deinen Zuckerspiegel erhöhen, schüttet Dein Körper Insulin aus. Wenn der Zuckerspiegel sehr hoch ist, wird mehr Insulin ausgeschüttet und Insulin verhindert Fettabbau und fördert Fetteinlagerungen. Also Insulin kann Zucker in Fett umwandeln. Das bedeutet, wenn Du abnehmen möchtest und nur auf die Kalorien achtest, aber bei den niedrigkalorischen Nahrungsmitteln viele Sachen dabei sind, die den Zuckerspiegel ständig hochhalten, kannst Du nicht abnehmen, obwohl Du unterkalorisch isst.

Das geht nicht, das Insulin verhindert das.

Deswegen bin ich kein großer Fan von ständig essen und zwischendurch noch essen, weil das immer wieder den Insulinspiegel nach oben holt. Falls Du jetzt wissen möchtest, welche Nahrungsmittel den Zuckerspiegel besonders beeinflussen, sind das vor allem die schnellen Kohlehydrate.

Kohlenhydrate bestehen in letzter Instanz immer aus Zucker, auch wenn die nicht süß schmecken. Wie zum Beispiel Nudeln, Brot (alle Weißmehlprodukte), weißer Reis, Reiswaffeln – solche Dinge, die die Menschen gerne essen, wenn sie abnehmen wollen, haben einen sehr hohen Einfluss auf den Zuckerspiegel. Süßigkeiten und Alkohol habe ich nicht erwähnt, weil es denke ich selbstverständlich ist, dass viel Zucker darin ist.

Wo auch relativ viel Zucker drin ist, ist Obst. Nicht in jedem Obst gleich viel, aber eine Banane hat ziemlich viel Zucker. Das führt dazu, dass obwohl Du eine „gesunde“ Banane isst, Du damit nicht abnehmen können wirst, weil Du damit deinen Zuckerspiegel so hoch drückst, dass Dein Insulin über längere Zeit auch hoch ist. Das meine ich damit, dass Nahrung eine Wirkung hat im Körper.

Es kommt noch dazu, dass es gewisse Nahrungsmittel gibt, die auch einen hohen Histamingehalt haben. Histamin ist ein Botenstoff, der wiederum Stress in den Stoffwechsel bringt. Wenn Stress im Stoffwechsel ist, kann ich nicht abnehmen. Alles auf die Kalorien zu schieben ist grundsätzlich falsch. Jetzt würde ich gerne auf den Zusammenhang zwischen Darm und Abnehmen kommen, denn da liegt sehr oft der Hund begraben.

 

Wenn du nicht abnehmen kannst, solltest du an deinen Darm denken!

Menschen, die sagen ‚Ich esse gesund. Ich habe schon viel probiert und trotzdem nehme ich nicht ab‘ sollten auf jeden Fall schauen, wie das mit dem Darm und der Verdauung funktioniert. Da ist meistens die spontane Antwort ‚Bei mir ist alles in Ordnung.‘

Die Frage ist: Was heißt in Ordnung? Kannst Du tatsächlich ohne Probleme auf Toilette? Hast Du keine Blähungen? Hast Du keinen Durchfall? All solche Dinge.

Es gibt Menschen, die haben das und denken trotzdem ihre Verdauung sei in Ordnung, weil es bei ihnen schon immer so war. Auch Sodbrennen gehört zum Beispiel dazu. Oder Aufstoßen, wo viele Leute nicht mehr merken, dass sie ständig aufstoßen und wenn man sie darauf anspricht sind sie völlig erstaunt und sagen, dass es ihnen noch gar nicht aufgefallen ist. Man kann oft unbewusste Darmprobleme haben!

Hinzu kommt, dass viele Symptome auf den Darm hindeuten, die viele Leute nicht mit dem Darm in Verbindung bringen wie zum Beispiel Allergien (Heuschnupfen, Asthma), Hautprobleme (Neurodermitis). Solche Sachen haben fast immer mit dem Darm zu tun. Alles was mit dem Immunsystem zu tun hat (Autoimmunerkrankungen) sowie Schilddrüsenprobleme und Hormonprobleme haben mit dem Darm zu tun, was vielen Leuten nicht bewusst ist.

Dazu hatte ich bereits eine Episode gemacht, diese heisst 10 Anzeichen, dass mit deinem Darm etwas nicht in Ordnung ist. . Hier kannst du nachlesen, an welchen Anzeichen Du erkennen kannst, ob du überhaupt ein Darmproblem hast.

 

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Darm und Abnehmen

Nochmal im Zusammenhang zwischen Darm und Abnehmen: Es gibt viele Menschen, die eine Art Reizdarmsyndrom oder ein tatsächliches Reizdarmsyndrom und/oder Verdauungsbeschwerden haben und viele Nahrungsmittel nicht vertragen und davon Blähungen, oder Bauch-/Magenschmerzen bekommen. Oft ist es so, dass genau das, was eigentlich gesund wäre und wovon man mehr essen müsste wenn man abnehmen möchte, sehr schlecht vertragen wird – nämlich Obst und Gemüse. Dann ist es so, dass der Griff zu leicht verdaulichen Stärkeprodukten sehr naheliegend ist.

Wie ich am Anfang erklärte führt dies dann dazu, dass der Insulinspiegel ständig zu hoch ist.

Wenn Du viele Dinge isst, die leicht verdaulich sind (Reis, Weißbrot, etc.), kann es durchaus dazu führen, dass Du dann nicht abnehmen kannst, auch wenn das Weißbrot nicht besonders viele Kalorien hat.

Der Darm beeinflusst auch unseren Hormonhaushalt – er ist sozusagen eine Chemiefabrik. Bestandteile der Hormone werden dort hergestellt und wenn der Darm ein Problem hat, dann gewisse Hormone (z. B. das Stresshormon Cortisol) nach oben gehen. Wenn da ein Ungleichgewicht vorhanden ist, kann der Körper nicht abnehmen.

Nächster Punk ist, dass sehr oft Entzündungen im Darm sitzen, die man nicht unbedingt spürt. Die Nervenenden gehen nicht bis in die äußerste Schicht des Darmes und deswegen kann es sein, dass Du dort Entzündungen hast, die sich auf anderen Körperstellen ausbreiten, ohne dass Du das merkst. Ein solches System, dass unter Stress oder Entzündungen steht, kann nicht abnehmen. Der Körper wird diese Entzünden als prioritär behandeln – es wird ihm wichtiger sein das in den Griff zu bekommen, als abzunehmen. Diese Entzündungen im Darm können auch zu einem durchlässigen Darm führen (Leaky Gut genannt), sodass die Darmschleimhaut kleine Löcher bekommt und Nahrungspartikel, die da nicht hingehören, ins Blut gelangen können.

Der Körper bildet dann auch eine Entzündung, was eine Wassereinlagerung nach sich trägt und was dazu führt, dass man nicht abnimmt. Entzündungen im Darm können auf jeden Fall dazu führen, dass Du kein Gewicht verlieren kannst.

Was auch passieren kann ist, wenn du verstopft bist bedeutet dies, dass der Stuhl länger in Deinem Körper drin bleibt, als er eigentlich sollte. Im Stuhl sind Giftstoffe drin, weil diese abtransportiert und ausgeschieden werden sollen und wenn der Stuhl länger liegen bleibt, als er soll, dann kann es passieren, dass diese Giftstoffe wieder zurück resorbiert (wieder in den Körper transportiert) werden. Je mehr Giftstoffe in deinem Körper rumschwirren, desto schwieriger wird es für Dich abzunehmen. Das kann durchaus ein Grund  sein, denn es sind mehr Menschen verstopft, als man denkt.

Wenn die Darmflora, oder auch der PH-Wert nicht stimmen, kann es auch passieren, dass Nahrung nicht richtig aufgespalten wird und somit die Nährstoffe, die eigentlich Deinen Stoffwechsel ankurbeln sollen, überhaupt nicht ankommen. Das führt wiederum dazu, dass Du nicht richtig abnehmen kannst.

Ein weiterer Punkt ist, dass gewisse Umstände im Darm auch dazu führen können, dass Du ständig großen Hunger hast und somit zu viel isst. Zum Beispiel eine Pilzerkrankung (z. B. Candida Pilz) kann durchaus dazu führen, dass Du große Lust auf etwas Süßes hast. Und Süßes führt wiederum zu einem hohen Insulinwert, etc.

Und dann gibt es noch durchaus Darmbakterien, die selbst aus Ballaststoffen Energie herstellen können. Ballaststoffe werden eigentlich im Körper nicht verdaut, aber diese Bakterien können die Ballaststoffe aufspalten und daraus Zucker herstellen. Das bedeutet, dass Du dann aus der Nahrung mehr rausholst (also ein guter Futterverwerter bist), aber auch dass obwohl Du wenig isst, davon zunehmen kannst.

Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall, dass Du Darmfreundlich isst. Das wird zur Folge haben, dass Du gleichzeitig abnimmst – das haben mir schon ganz viele Teilnehmer meines Onlinekurses Darmglück bestätigt.

Es war nicht das primäre Ziel abzunehmen, aber es waren einige Teilnehmer so begeistert, dass sie dann trotzdem ein paar Kilo abgenommen haben. Eine Teilnehmerin hat sogar 10 Kilo abgenommen, nur indem sie sich gesund für ihren Darm ernährt hat. Ohne Kalorien zählen, ohne die Mengen abzuwiegen usw. Und sie hat sogar ihre Familie damit angesteckt, die haben dann auch mit abgenommen. Das fand ich wirklich ganz, ganz klasse!

 

Wie du dich Darmfreundlich ernähren kannst

Jetzt fragst Du dich wahrscheinlich ‚Wie sieht so eine darmfreundliche Ernährung aus? Was kann ich tun, wenn ich tatsächlich abnehmen möchte?‘ Ich habe Dir die (aus meiner Sicht) wichtigsten Tipps zusammengestellt, die Dir einerseits helfen abzunehmen, aber andererseits Deinem Darm gut tun.

Punkt 1 (den hast Du von mir bestimmt schon ganz oft gehört, wenn Du mir schon länger folgst):
Du solltest wirklich echte naturbelassene Nahrung essen und keine Industrieprodukte, keine Fertigprodukte; keine Produkte, die gehärtete Fette, Farbstoffe, Konservierungsstoffe usw. enthalten, denn diese bringen nämlich die Körpersignale und die Darmflora durcheinander. Auch wenn dort drauf steht, dass keine Kalorien o. ä. enthalten sind – es hilft Dir nicht, Deinen Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Punkt 2 ist:
Du solltest Nahrungsmittel essen, die Deinen Zuckerspiegel niedrig halten. Deswegen sollte die Hälfte Deines Tellers aus Gemüse bestehen. Gemüse sind auch Kohlenhydrate, aber enthalten viel Wasser und wenig Zucker. Sie helfen Dir satt zu werden, Nährstoffe zu liefern und dem  Darm gute Ballaststoffe zu liefern. Ich empfehle Dir sehr, dass wenn Du abnehmen möchtest, die Hälfte Deines Tellers aus Gemüse bestehen sollte. Dann kommt eine gute Eiweißquelle dazu und hochwertige und gute Fette.

Denn die Fette helfen Dir, Dich zu sättigen und helfen die Fettverbrennung anzukurbeln. Stärkeprodukte (Reis, Kartoffeln, Nudeln, etc.) würde ich wirklich auf ein Minimum reduzieren, oder sogar vorerst ganz drauf verzichten.

Wenn Du sagst, Du hast schon oft probiert abzunehmen und es hat nicht funktioniert, dann probiere ruhig diese Stärkeprodukte mal eine Weile wegzulassen. Es ist nicht für immer! Wir wollen ja herausfinden, wie Du abnehmen kannst, obwohl Du schon einiges probiert hast. Oftmals ist es so, dass Du vielleicht Dinge der Spur nach gemacht hast, aber nie richtig konsequent. Da hilft es einfach mal, zum Beispiel 14 Tage die Stärkeprodukte wegzulassen. Zucker sowieso (das versteht sich von selbst).

Übrigens unterbricht Alkohol ebenfalls die Fettverbrennung. Nicht nur wegen des Zuckers, sondern Alkohol wird vom Körper als Gift taxiert. Der nächste Tipp ist: Du solltest drei Mahlzeiten pro Tag essen, wenn Du abnehmen möchtest. Denn (wie bereits erwähnt) wenn Du öfter am Tag isst, regst Du immer wieder Deinen Insulinspiegel an und bei hohem Insulin kannst Du nicht abnehmen.

Ich empfehle Dir zwischen den Mahlzeiten 4-5 Stunden Pause zu machen. Es gibt Menschen, die essen morgens gar nicht – auch das kann funktionieren! Ich glaube aber es funktioniert ganz gut, wenn man 3x isst, dann kommt man nicht in den Hunger rein. Die drei Mahlzeiten pro Tag sind sehr förderlich für den Darm, weil er Zeit braucht um sich zu erholen. Auch Deine Verdauungsorgane brauchen Zeit, um sich zu erholen und deswegen ist es ziemlich förderlich für das ganze System. Wenn Du jetzt denkst ‚Oh dann bekomme ich aber immer hunger‘ – wenn Du die Nahrung so zusammenstellst, wie ich es Dir gesagt habe (viel Gemüse, gutes Eiweiß, guten Fetten, keine schnellen Kohlenhydrate), dann bekommst Du keinen Hunger. Das kann ich Dir so gut wie garantieren!

Nächster Punkt ist:
wenn Du tatsächlich hartnäckige Gewichtsprobleme hast (ich spreche jetzt nicht zu den Leuten, die noch nie ihre Ernährung umgestellt haben, sondern zu denen, die sehr gesund essen und trotzdem nicht abnehmen), dann würde ich Dir empfehlen die Milchprodukte komplett wegzulassen für 4 Wochen. Auch die Milch im Kaffee! Ein kleiner Schluck Milch pro Tag kann ein Problem auslösen – es muss nicht, aber es kann.

Wenn Du sowieso schon alles probiert hast, tut es Dir nicht weh das auch noch auszuprobieren. Ich würde die Milch komplett weglassen und Weizen. Ich sagte ja Stärkeprodukte tendenziell sowieso weglassen, aber insbesondere den Weizen.

Nächster Punkt:
Wasser trinken. Es ist sehr förderlich, wenn Du abnehmen möchtest. Faustregel ist: 30ml pro kg Körpergewicht. Beispielsweise Du wiegst 60 Kilo, dann sind es 1,8l die Du pro Tag trinken solltest. Ich würde Dir wirklich empfehlen, Wasser zu trinken. Keine Zero-Getränke, oder Apfelschorle, auch nicht unbedingt Tee. Bei Abnehmen ist es wirklich wichtig, dass Du genug Wasser trinkst. Dieses Wasser transportiert Nährstoffe dahin, wo sie hin sollen und es transportiert auch die Giftstoffe ab. Du wirst es nicht glauben, aber ich habe wirklich schon Kunden gehabt, die alleine durch Wasser trinken abgenommen haben!

Neben dem Essen ist auch die Einstellung wichtig

Es gibt noch einen letzten wichtigen Punkt, den Du anschauen solltest, wenn es um ’schleppendes Abnehmen‘ geht. Und zwar Deine Einstellung, Deinen Lebensstil, Deine Glaubenssätze – solche Dinge können durchaus verhindern, dass Du abnimmst, weil Du ständig unter Spannung und Stress stehst. Stress auf der Arbeit, Überforderung, was auch immer, kommt durch falsche Mechanismen, die wir uns antrainiert haben und eben sehr oft auch mit unserem Denken, oder unserer Fähigkeit sich abzugrenzen, nein zu sagen etc. zu tun haben.

Das sind immens wichtige Punkte, die es zu beachten gilt. Ich habe dazu schon Podcast-Folgen gemacht. Der eine (letzte Folge) war über das Thema Selbstwert und was das mit abnehmen zu tun hat und in der Folge davor habe ich was über Ziele und Ziele setzen gesagt. Diese Dinge haben auf jeden Fall auch einen riesen Einfluss auf’s Abnehmen! Es geht nämlich auch unter anderem dann um die Motivation und nachhaltig was zu verändern.

Das hat nicht direkt mit dem Darm zu tun, aber letztens Endes hat aus meiner Sicht fast alles was mit dem Darm zu tun, weil auch Emotionen einen Zusammenhang mit dem Darm haben.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Punkten ein wenig Inspiration geben, dass Du drauf achtest, Dich darmfreundlich zu ernähren. Nicht nur wegen Darmproblemen, sondern auch wegen Gewichtsprobleme, oder Entzündungen. Es gibt so viele Gründe, warum eine förderliche Ernährung für den Darm so wichtig ist. F

alls Du nicht genau weißt, wie Du damit anfangen sollst, oder Du Dir Unterstützung wünschst, schau Dir unseren Online-Kurs ‚Darmglück‘ an – da startet die nächste Runde in wenigen Wochen. Ich freue mich, wenn Du bei der nächsten Folge nächste Woche zum Darmglück-Podcast! Bis dann!

 

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