Wenn du uns kennst, dann weisst du mittlerweile, dass das Thema Darm und Mikrobiom mittlerweile eines unserer liebsten Themen geworden ist. Wir reden ziemlich viel darüber und manchmal ist es uns schon fast unangenehm, immer wieder davon anzufangen, aber irgendwie können wir gerade nicht anders.

Vor ein paar Wochen sind wir beispielsweise mit einem neuen Bekannten im Auto unterwegs gewesen und er hat uns ein wenig von seinen gesundheitlichen Beschwerden erzählt. Das passiert uns öfters, wenn wir mit Leuten unterwegs sind und sie wissen, dass wir im Gesundheitsbereich arbeiten.

Wir sind an verschiedene Orte gefahren und jedes Mal, wenn wir wieder ins Auto gestiegen sind fing er an, von einem anderen Symptom zu erzählen.

Einmal war es seine grosse Müdigkeit nach einer Mahlzeit. Dann war es seine Sehschärfe, die sich plötzlich rapide verschlechtert hat. Als nächstes erzählte er von Schwindel und Kopfschmerzen, die er aber selber in den Griff bekommen hatte, weil er auf Gluten verzichtete. Und die weiteren Dinge haben wir schon wieder vergessen, es waren aber noch ein paar Dinge mehr.

Und fast jedes Mal sagten Roman und ich im Chor: „Das könnte mit deinem Darm in Verbindung stehen!“

Wir kamen uns fast schon vor wie so windige Wunderpillen-Verkäufer, die eben die eine Wunderpille gegen alle Beschwerden anpreisen.

Aber es ist mit dem Darm tatsächlich so: ganz viele Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts mit dem Darm zu tun haben, finden ihre Ursache doch genau dort. Es braucht manchmal einfach ein wenig Erklärung, warum das so ist.

 

Der Darm – Das Tor zur Gesundheit

Anscheinend sind über 30% der Menschen, die Darmprobleme haben, ohne Verdauungssymptome. Das heisst, sie können normal aufs Klo, haben keine Blähungen oder Durchfall, und trotzdem ist ihre Darmflora nicht in Ordnung!

Da der Darm unsere Schaltzentrale ist, unser Verteidigungsbollwerk, unsere Chemiefabrik und auch der Ort, wo bestimmt wird, welche Nährstoffe ins Blut gelangen und welche nicht, genau deswegen ist er so ein wichtiges Organ.

Er hat Einfluss auf den ganzen Stoffwechsel, auf die Produktion von Hormonen, Neurotransmittern und Enzymen, auf unsere Stimmung und auch auf unsere Entgiftung. Deswegen hat der Darm einen viel grösseren Einfluss auf unsere gesamte Gesundheit, als viele von uns wahrhaben möchten. Selbst Ärzte vergessen oft, wie viele Beschwerden ihren Ursprung in einem nicht funktionierenden Darm haben können.

Weil uns dieses Thema so wichtig ist, und wir uns wünschen, dass möglichst viele Menschen davon erfahren, haben wir einen kostenlosen Mini-Online-Kurs „Der Darm – Das Tor zur Gesundheit“ erstellt. Hier kannst du dich hierfür anmelden

Damit du schon einmal ein paar Anhaltspunkte hast, bei welchen Symptomen du hellhörig werden solltest, kommt hier eine Liste von 7 Anzeichen, dass du dich um deinen Darm kümmern solltest:

 

1. Chronische Müdigkeit oder Müdigkeit nach dem Essen

Eigentlich sollte Nahrung uns Energie geben und nicht Energie rauben!

Man sagt, Müdigkeit ist die Sprache der Leber (die ja unser Entgiftungsorgan ist). Aber auch die immense Arbeit des Darms, wenn er überlastet ist, oder gegen Fremdstoffe und Entzündungen kämpfen muss, kann sich in Müdigkeit niederschlagen.

Wenn du zu viel isst, zu schnell isst oder die Darmzellen mit Zucker überflutest, dann kommt unweigerlich ein Energieloch. Denn die Darmzellen verbrauchen einen grossen Teil der Energie (ATP), die deinem Körper zur Verfügung steht.

 

2. Alle Arten von Hautproblemen

Die Haut ist ein Spiegelbild des Darms. Denn die Haut ist eines unserer Entgiftungsorgane und Giftstoffe können sich ihren Weg aus dem Körper heraus auch über die Haut suchen.

Auch Entzündungen im Darm können so wandern, dass sie sich in der Haut bemerkbar machen.

Unsere Haut ist ausserdem ein Abwehrsystem von äusseren Einflüssen (seien sie physisch, chemisch oder mikrobiell). Man hat aber herausgefunden, dass Stress und eine entzündliche Darmschleimhaut die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigen können! Auch gibt es gute Untersuchungen dafür, dass der Zustand der Darmflora die Haut beeinflusst.

Akne, Rosazea, Neurodermitis, Schuppenflechte oder auch einfach juckende Ausschläge können also alle ein Zeichen für ein gestörtes Mikrobiom oder eine entzündete Darmschleimhaut sein.

 

3. Benebeltes Gefühl im Kopf, Kopfschmerzen, Migräne oder auch Stimmungsschwankungen

Ein durchlässiger Darm kann zu entzündlichen Reaktionen im Hirn führen. Und diese Entzündung wiederum kann ein benebeltes Gefühl im Hirn bewirken.

Auch Alzheimer wird mit dem Darm in Zusammenhang gebracht! Dazu können wir sehr das Buch Brain Maker (auf deutsch Scheißschlau: Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält) von Dr. David Perlmutter empfehlen.

Der Ausdruck Darm-Hirn-Achse widerspiegelt in diesem Zusammenhang eben auch, dass Darmprobleme auch auf die Psyche schlagen können und somit sind wir dann sogar bei Angststörungen oder Depressionen angehalten, auch den Darm in die Behandlung mit einzubeziehen.

Falls sich das der Hirnnebel übrigens  eher wie Schwindel anfühlt, dann kann es sich auch um eine Histaminintoleranz handeln, und die hat auch mit dem Darm zu tun.

 

4. Pilzerkrankungen

Wenn man weiss, dass Pilze sich in einem basischen, feuchten Milieu besonders wohlfühlen und dass unsere Schleimhäute alle zusammenhängen, dann ergibt sich daraus auch die Erklärung, was zum Beispiel ein Scheidenpilz mit dem Darm zu tun hat.

Bei den Stuhlanalysen unserer Kunden wird ganz oft festgestellt, dass sie einen zu basischen Darm haben. Und dann können sich Pilze eben gut vermehren und in andere Regionen des Körpers wandern.

Und falls deine erste Reaktion jetzt war: basisch ist doch gut!, dann wollen wir hier nur noch nochmals betonen: Ja, der Säure-Basen-Haushalt sollte ausgeglichen sein. Allerdings brauchen wir im Darm ein saures Milieu (genauso wie im Magen auch), zum Beispiel deswegen, damit Nahrung auch richtig aufgespalten werden kann.

 

5. Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Asthma

 

Allergien sind eine Überreaktion des Immunsystems. Und 80% des Immunsystems sitzt im Darm.

Will ich also mein Immunsystem unterstützen, muss ich mich um meinen Darm kümmern.

Ein durchlässiger Darm führt dazu, dass Stoffe ins Blut gelangen, die da nicht hinsollten. Und die dann vom Immunsystem bekämpft werden. So kann es passieren, dass an sich harmlose Nahrungsmittel, Pollen oder Haare ebenfalls bekämpft werden.

Wie oben beschrieben ist es dann auch noch so, dass unsere Schleimhäute miteinander verbunden sind und miteinander kommunizieren. Somit kann eine entzündete Darmschleimhaut auch Symptome in den oberen Atemwegen auslösen, wie erhöhte Schleimbildung, laufende Nase oder Anschwellungen, die zu Atemnot führen.

 

6. Schlafstörungen

Unser Darm ist eine „Chemiefabrik“ und stellt unter anderem Hormone und Neurotransmitter her. Das Glückshormon Serotonin wird zu 90% im Darm hergestellt. Und es ist die Vorstufe von Melatonin, unserem Schlafhormon.

Dies ist eine Erklärung dafür, warum der Darm auch unseren Schlaf beeinflusst. Egal ob du nicht einschlafen kannst oder öfters aufwachst in der Nacht.

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Dinge, die den Schlaf negativ beeinflussen können, wie Stress, Umweltgifte, schlechte Gewohnheiten, falsche Ernährung und so weiter.

Aber es schadet im Zusammenhang mit Schlafstörungen absolut nicht, sich auch einmal den Darm anzuschauen!

 

7. Autoimmunerkrankungen

Man geht davon aus, dass bei jeglicher Autoimmunerkrankung ein durchlässiger Darm vorhanden ist. Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann kennst du ja mittlerweile auch den Zusammenhang zwischen Immunsystem und Darm.

Von dem her: egal, ob deine Autoimmunerkrankung sich mit Problemen an der Haut, im Darm, an den Nerven oder an der Schilddrüse äussert, es lohnt sich auf jeden Fall neben der konventionellen Therapie auch den Darm und die Ernährung in die Behandlung mit einzubeziehen.

 

Welches Symptom hat eigentlich nichts mit dem Darm zu tun?

Das waren also sieben Anzeichen, die dir verraten, dass es Zeit ist, dich um deinen Darm zu kümmern. Wir hätten den Artikel auch noch länger machen können, denn diese sieben Anzeichen sind nicht die einzigen.

Einen guten Überblick über die Zusammenhänge von unserer Darmflora mit diversen Beschwerden gibt diese Grafik unseres Partnerlabors Biovis Diagnostik:

 

Was tun, wenn du dich um deinen Darm kümmern möchtest?

Hast du dich in dem einen oder anderen Symptom wiedergefunden? Bist du entschlossen, deiner Mitte einmal etwas Gutes zu tun?

Abgesehen von einer guten, darmfreundlichen Ernährung, die sowieso notwendig ist, um den Verdauungsapparat zu entlasten, empfehlen wir gerne folgende zwei Alternativen:

 

Option 1: Entgiftungs- oder Aufbaukur für deinen Darm

Wie du oben schon gelesen hast hat es ganz unterschiedliche Folgen, wenn das komplexe Verdauungs-System gestört ist. Deswegen unterstützt du dein Mikrobiom, indem du gute, hilfreiche Bakterien ergänzt und auch die entzündungshemmenden Bakterien fütterst und somit dafür sorgst, dass sie sich vermehren können.

Hier findest du ein Produkte-Bundle, das deine Darmentgiftung unterstützt: Zum Entgiftungs-Bundle

Solltest du unter chronischen Problemen leiden, wie zum Beispiel Heuschnupfen, dann empfehlen wir dir allerdings eher das Leaky Gut Bundle. Denn die darin enthaltenen Produkte helfen, dein Immunsystem zu stärken, deine Darmschleimhaut aufzubauen und deine Darmflora zu regulieren: Zum Leaky Gut Bundle 

Option 2: Mach mit bei unserem Ernährungskurs Darmglück

Lerne, wie du die versteckte Ursache für deine chronischen Gesundheitsprobleme wie Allergien, Hautprobleme, Schmerzen, andauernde Müdigkeit und Verdauungsprobleme behebst.

Dieses Programm hilft dir, dich bereits nach kurzer Zeit leichter, fitter und energiegeladener zu fühlen.

Du bekommst ein Gespür dafür, welche Nahrungsmittel dir gut tun und welche eben nicht. Und wie du diese darmgesunde Ernährung problemlos in deinem Alltag unterbringst.

Hier erfährst du mehr über den Kurs

Option 3: Schau erst einmal nach, in welchem Zustand dein Darm überhaupt ist

Wenn du es genau wissen möchtest, und vor allem sicher sein möchtest, dass du die Produkte nimmst, die dir am meisten und schnellsten helfen, dann empfehlen wir dir, eine Mikrobiom-Analyse machen zu lassen. Romans Erklärung zu dieser Analyse:

Die Mikrobiom-Analyse gibt dir unter anderem Aufschluss darüber, was für eine Bakteriendiversität in deinem Darm herrscht, wie der pH Wert im Darm ist, ob es Probleme wie Pilze oder ungünstige Bakterien gibt, ob deine Darmschleimhaut entzündet ist oder ob es Anzeichen für einen durchlässigen Darm, also einen Leaky Gut, gibt.

Für uns ist die Mikrobiom-Analyse DAS Mittel der Wahl, um zu bestimmen, welche Massnahmen dir am schnellsten helfen, um deine Darmprobleme oder damit zusammenhängenden Symptome richtig anzugehen.

In diesem Blogartikel kannst du mehr darüber lesen, warum wir die Analytik so wichtig finden.

Mehr über die Mikrobiom-Analyse und deren Kosten erfährst du hier: http://grubergesundheit.teachable.com/p/mikrobiom-analyse/

Wenn du es Leid bist, immer wieder mal etwas für deine Mitte zu tun, aber auf keinen grünen Zweig zu kommen, dann empfehlen wir dir: bestelle dir die Mikrobiom-Analyse und erfahre, wo im Darm dein Schuh drückt.

 

 

 

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